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Restrukturierung bei Stoll: Unternehmen investiert 3,5 Millionen Euro in Broistedt

Lengede Restrukturierung bei Stoll: Unternehmen investiert 3,5 Millionen Euro in Broistedt

Lengede. Die Firma Stoll investiert 3,5 Millionen Euro in den Standort in Broistedt. Das teilte jetzt Geschäftsführer Sven Reinke mit. Aber auch Restrukturierungen im Betrieb sind geplant - in enger Abstimmung mit Betriebsrat und der IG Metall, wie Stoll wissen lässt.

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Die Firma Stoll in Broistedt.

Quelle: im

Mit der Millioneninvestition sichere der Frontlader-Spezialist Stoll - einer der weltweiten Marktführer - den deutschen Heimatstandort durch höhere Produktivität und Effizienz in den Abläufen. Zudem soll bis 2017 der Umsatz von 75 auf 100 Millionen Euro steigen. Auf der Kostenseite sind aber Reduzierungen notwendig, teilte das Unternehmen mit. Soweit sie die Mitarbeiter betreffen, sollen diese mit der Absicht erfolgen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Mitarbeiter seien dem Werk oft Jahrzehnte verbunden, die Fluktuation sei gleich Null. Wenn jetzt die Mitarbeiterzahl verringert wird, soll dies möglichst sozialverträglich durch Rente mit 63 und Arbeitszeitregelungen geschehen. „Harte Schnitte wollen wir nach Möglichkeit vermeiden“, so Reinke.

Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall tendieren zur gemeinsamen Arbeitszeitabsenkung. Bereits seit einiger Zeit wissen die Mitarbeiter, dass Veränderungen auf sie zukommen - die Geschäftsführung lege Wert darauf, verlässlich und vorausschauend zu informieren, durch regelmäßige Betriebsversammlungen. „Das Durchschnittsalter in unserem Werk liegt bei etwa 48 Jahren. Einige Mitarbeiter gehen in den nächsten Jahren in Rente. Weiterhin reduzieren wir die Anzahl der Schichten und schaffen altersgerechte Arbeitsplätze. Wir finden gemeinsam mit Beteiligten, dem Betriebsrat und der IG Metall passende Modelle. Parallel dazu suchen wir Ingenieure für die Entwicklung neuer Produkte und zur Weiterentwicklung des Produktionssystems“, zeigt Reinke die Richtung auf.

„Unseren Standort neu zu organisieren ist zwingend notwendig, auch um international eine führende Position zu halten“, erklärt der Geschäftsführer. Insgesamt will er an die vier Millionen Euro durch die Restrukturierung einsparen. Gleichzeitig investiert Stoll. Der Geschäftsführer: „Dazu haben wir auch in den letzten beiden Jahren schon viel in neue Technologien, Maschinen, Prozesse und Arbeitsplätze investiert. Es gibt diverse Projekte, um weitere Prozessverbesserungen umzusetzen.“

sip

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