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Rat fasste Resolution für Gesamtschule

Vechelde Rat fasste Resolution für Gesamtschule

Vechelde. Die Haupt- und Realschule in Vechelde soll eine Integrierte Gesamtschule (IGS) werden - so wollen es SPD und Grüne im Vechelder Gemeinderat. Dort wurde am Montagabend über das Thema gestritten, denn die CDU, im Rat in der Opposition, hält wenig von diesen Plänen.

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Das gemeinsame Gebäude der Haupt- und Grundschule in Vechelde. Die Realschule ist in eigenen Räumen untergebracht.

Quelle: ISABELL MASSEL

Hintergrund: Laut der Empfehlung der Gutachter für den Schulentwicklungsplan des Landkreises Peine sollen in Vechelde die Haupt- und die Realschule zu einer IGS-Außenstelle des Standorts Lengede werden.

Dementsprechend hatte Rot-Grün im gemeinsamen Resolutionstext für die Umwandlung der Schule formuliert: „Der Rat der Gemeinde Vechelde begrüßt das Vorhaben des Schulträgers Landkreis Peine, die Haupt- und Realschule am Schulstandort Vechelde in eine IGS umzuwandeln und hierzu eine Elternbefragung durchzuführen. Für den Rat steht fest, dass keine Veränderung in der Schulentwicklung dazu führen darf, dass irgendein Schulabschluss nicht mehr am Standort Vechelde zu erreichen ist.“

Der Landkreis solle daher die angekündigten Pläne für Vechelde prioritär umsetzen - und zwar gleichzeitig mit der Einrichtung einer Sekundarstufe 2 am IGS-Standort Lengede. Gewünscht wird von Rot-Grün eine eigenständige IGS ohne Sekundarstufe 2. Stattdessen solle die Zusammenarbeit mit dem Vechelder Julius-Spiegelberg-Gymnasium gefördert werden. Ebenfalls gefordert wird die Aufhebung der Einzugsbereiche für Gymnasien.

Hans-Werner Fechner (CDU) nannte die Resolution „vorschnell“, eine IGS in Vechelde wäre eine IGS light, da es ein Gymnasium in Vechelde gebe und diese Schüler der IGS dann fehlten. CDU-Fraktionschef Uwe Flamm führte den Verlust von Schulqualität und Vielfalt der Schullandschaft gegen die IGS ins Feld.

Auch Thomas Schellhorn von der WVS befand die Resolution für zu früh, zunächst solle der Elternwille abgefragt werden. Zuvor hatte SPD-Fraktionsvorsitzender Romec Manns für die Resolution geworben. Die Hauptschule sei bereits abgängig, nun dürfe nicht gewartet werden, bis nur noch das Gymnasium übrig sei. „Wir müssen uns politisch positionieren im Wettbewerb zwischen den Schulstandorten.“

Den besorgten Eltern der Realschüler entgegnete Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD), auf die Elternbefragung zu warten. Diese sei Aufgabe des Landkreises Peine. Mit den Stimmen von SPD und Grünen wurde die Resolution verabschiedet. Die CDU stimmte - bei einer Enthaltung - dagegen. Ebenso die WVS.

web/ale

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