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Ralf Werner (SPD): „Wir dürfen die Region Braunschweig nicht verlassen“

Interview Zur Bürgermeister-Wahl in Vechelde Ralf Werner (SPD): „Wir dürfen die Region Braunschweig nicht verlassen“

Vechelde. Am Sonntag, 6. Juli, wird in Vechelde ein neuer Bürgermeister gewählt. Als Nachfolger von Hartmut Marotz (SPD) kandidieren Ralf Werner (SPD) und Oliver Schatta (CDU). Die PAZ hat beide Bewerber um ein Interview gebeten und ihnen dieselben Fragen gestellt. Heute lesen Sie die Antworten von Ralf Werner.

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„Meine Kandidatur wird von meiner Familie mitgetragen“: Ralf Werner (SPD) will Bürgermeister der Gemeinde Vechelde werden.

Quelle: Christian Bierwagen

Herr Werner, warum wollen Sie Bürgermeister der Gemeinde Vechelde werden?

Seit nunmehr acht Jahren bin ich als Vertreter des Bürgermeisters in der Vechelder Gemeindeverwaltung tätig. In dieser Zeit konnte ich die sehr positive Entwicklung der Gemeinde begleiten und mitgestalten. Die Gemeinde Vechelde zeichnet sich heute durch eine sehr hohe Wohn- und Lebensqualität mit einer umfassenden Infrastruktur aus. Diesen Weg möchte ich gern als Bürgermeister im Dialog mit allen im Rat vertretenen Parteien sowie den Bürgerinnen und Bürgern fortsetzen und die Attraktivität der Gemeinde als Wohn- und Arbeitsstandort erhalten und steigern.

Was sagt Ihre Familie zu Ihrer Kandidatur?

Meine Kandidatur ist natürlich im Vorfeld mit der Familie abgestimmt worden, und wird von ihr uneingeschränkt mitgetragen. Das sehr zeitintensive Amt des Bürgermeisters setzt die volle Unterstützung und das Verständnis der Familie voraus.

Was sind die drei größten politischen Aufgaben in Vechelde und wie wollen Sie diese lösen?

In den aktuellen Kreisfusions-Bestrebungen muss es das oberste Ziel sein, die Eigenständigkeit der Gemeinde zu erhalten. Gegebenenfalls notwendige Fusionen auf Kreisebene dürfen nur im Großraum Braunschweig erfolgen, keinesfalls mit dem Landkreis Hildesheim. Die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Vechelde sind integraler Bestandteil der sozialen und wirtschaftlichen Struktur des Braunschweiger Landes. Bei einer Fusion des Landkreises Peine mit dem Landkreis Hildesheim würde der Region Braunschweig Schaden zugefügt. Die gemeindlichen Angebote im Bereich der Erziehung und Bildung sind weiter zu verbessern und auszuweiten, auch im Interesse der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zu dieser zentralen Zukunftsaufgabe gehört auch die Sicherung des Schulstandortes Vechelde. Der ist aus meiner Sicht nur zukunftsweisend aufgestellt, wenn Schulformen für alle Schullaufbahnempfehlungen im Anschluss an die Grundschule vorgehalten werden. Bei der letztendlich in der Zuständigkeit des Landkreises Peine liegenden Anpassung beziehungsweise Veränderung der Schullandschaft ist darauf hinzuwirken, dass das Julius-Spiegelberg-Gymnasium nicht geschwächt wird, gegebenenfalls sind die bisherigen Schuleinzugsbereiche zu verändern. Bei der Entscheidung, wie der Schulstandort Vechelde zukünftig aufgestellt werden soll, ist für mich der Elternwille ausschlaggebend. Als Basis einer zielgerichteten und erfolgreichen Politik zum Wohle der Gemeinde und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner ist besonderes auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde zu achten. Weiterhin ausgeglichene und solide Haushalte sind dafür die Voraussetzung.

Viel diskutiert wird derzeit eine Fusion der Kreise Peine und Hildesheim. Wie sieht aus Ihrer Sicht die beste Lösung für die Gemeinde Vechelde aus?

Die Gemeinde Vechelde behält ihre Eigenständigkeit. Gegebenenfalls notwendige Fusionen auf Kreisebene müssen im Großraum Braunschweig erfolgen, keinesfalls mit Hildesheim. Braunschweig ist das historische, geografische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum unserer Region, die wir nicht verlassen dürfen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

In meiner Freizeit beschäftige ich mich gern in unserem Garten und versuche möglichst oft Fahrrad zu fahren. Wenn möglich, besuche ich die Heimspiele der Braunschweiger Eintracht.

Wie erleben Sie den Wahlabend?

Nach Schließung der Wahllokale werde ich zunächst im Rathaus auf die eintreffenden Wahlergebnisse warten und anschließend den Abend im Kreise von Freunden im Bürgerzentrum verbringen.

Interview: Mirja Polreich

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