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Radeln für den Radweg: Demo in Sophiental

Wendeburg Radeln für den Radweg: Demo in Sophiental

Sophiental. „Radweg jetzt“ steht in großen Buchstaben auf einem Schild, ein anderes, das sich ein Radfahrer auf den Rücken gebunden hat und mit dem er vor den Autos auf der Straße her radelt, verkündet: „Radweg wäre (Dir) mir auch lieber!“ 65 Sophientaler sowie 20 spontan vorbeigekommene Fahrradfahrer haben am Sonnabend für einen Radweg entlang der L 321 zwischen Sophiental und Peine demonstriert und dafür kräftig in die Pedale getreten - bei einer Fahrrad-Demonstration.

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Schwangen sich für einen Radweg an der L 321 auf den Sattel: Die Sophientaler veranstalteten eine Fahrrad-Demo.

Quelle: rb

„Es ist für uns unverständlich, dass die Stadt Peine und die Gemeinde Wendeburg kein Geld für den Radweg ausgeben wollen, obwohl er auf Platz eins der Prioritätenliste steht“, sagt Magdalene Jeibmann, die die Fahrrad-Demo mitorganisiert hat. „Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, dass der Radweg von vielen gefordert wird.“

Am Samstag waren die Radfahrer zwischen 30 und 50 Kilometer auf der Strecke unterwegs, einige mehr, andere weniger. „Wir haben viel spontane Unterstützung erfahren“, sagt Jeibmann und berichtet von Autofahrern mit nach oben gestrecktem Daumen und Beifall. „Einige Autofahrer waren aber auch uneinsichtig und haben Beinahe-Unfälle provoziert.“ Die Teilnehmer waren sich indes einig: „Viele haben gesagt: ‚Das müssen wir jetzt eigentlich jedes Wochenende machen!‘“, erzählt Jeibmann und schließt eine Wiederholung nicht aus.

Schon seit langem fordern die Sophientaler - ebenso wie die Woltorfer - einen Radweg an der Landesstraße. An der durchgehenden Verbindung von Peine bis Wendeburg fehlen lediglich 1,3 Kilometer, von denen gut ein Kilometer auf Stadtgebiet liegt. Doch die Chancen für den Radweg stehen schlecht: Die Stadt Peine verweist auf klamme Kassen und hat das Angebot einer Gemeinschaftsfinanzierung mit dem Land, in dessen Hoheit der Radwegbau an Landesstraßen fällt, abgelehnt. Auch die Gemeinde Wendeburg will den Anteil nicht übernehmen.

Zuletzt war am Freitag in der Sitzung des Sophientaler Ortsrats über den Radweg diskutiert worden. Dieser fordert nun für die Sicherheit seiner Einwohner eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 Stundenkilometern und ein allgemeines Überholverbot auf der Strecke. „Außerdem sollte mit Schildern ‚Vorsicht Radfahrer‘ auf das besondere Gefahrenpotential hingewiesen werden“, erklärt Sophientals Ortsbürgermeister Bernd Commeßmann. Zudem soll die Kennzeichnung einer zusätzlichen Radfahrspur auf der Fahrbahn geprüft werden.

web

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