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Projekteröffnung: Integrierte Energie-Siedlung

Vechelde-Wierthe Projekteröffnung: Integrierte Energie-Siedlung

Wierthe. Das Internationale Forschungszentrum für Erneuerbare Energien Deutschland (IFEED) hat in Wierthe ihr Projekt für eine Integrierte Energie-Siedlung vorgestellt. Dieses sieht vor aus Wierthe eine energieeffiziente Ortschaft zu machen, die sich durch erneuerbare Energiegewinnung selbst versorgen und auch auf eigenen Nahrungsmittelanbau zurückgreifen kann.

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Von links: Dr. Nasir El Bassam, Ralf Werner, Professor Ulrich Reimers, Johann Niemann, Barbara Mai, Frank Ziegeler und Thomas Schellhorn.

Das Projekt soll zeigen, ob eine solche Ortschaft auch in anderen Teilen der Welt aufgebaut werden kann. Die Eröffnungsrede der Veranstaltung hielt Vecheldes Bürgermeister Ralf Werner (SPD), der die tolle Zusammenarbeit mit der IFEED in den letzten Jahren lobte und auf eine erfolgreiche Projektphase hofft. „Die IFEED hat seit 2010 geholfen eine Solaranlage in Wierthe zu installieren, einen Klimawald aufzuforsten und eine Fallobstwiese zu pflanzen. Die Visionen der IFEED sind für Wierthe eine Bereicherung, und wir möchten sie dabei weiter unterstützen“, erklärte Werner in seiner Rede.

Zu der Veranstaltung wurde auch Professor Ulrich Reimers von der Technischen Universität (TU) Braunschweig eingeladen, der die Arbeit der IFEED und das nachhaltige Wirtschaften in der Region lobte. Er wolle auch in der Zukunft auf eine enge Zusammenarbeit bauen, da sich einige Projektpunkte mit der TU-Braunschweig überschneiden würden. Den Hauptvortrag der Veranstaltung hielt der Leiter des Projekts Dr. Nasir El Bassam. Seit Monaten schaue auch die IFEED auf die Flüchtlingsströme. „Einige dieser Menschen können jedoch nicht fliehen oder wollen es gar nicht. Diesen Menschen wollen wir helfen. Gerade deshalb ist unser Projekt so wichtig wie nie zuvor“, erklärt El Bassam in seinem Vortrag. Es gehe darum, den Menschen vor Ort zu helfen, indem man ihnen durch eine nachhaltige, integrierte Energie-Siedlung ein besseres Leben ermögliche.

Dabei gibt es für die IFEED vier Eckpfeiler des Projekts:

  • In der Ortschaft soll es eine eigene Energiegewinnung geben, die nachhaltig und regenerativ funktioniert.
  • Es soll gute Ausbildungsmöglichkeiten und Schulen geben, damit die Zukunft des Dorfes gesichert ist.
  • Es muss an den Klimaschutz gedacht werden, weshalb eine Aufforstung rund um die Ortschaft wichtig ist.
  • Die Ortschaft muss eine eigene Landwirtschaft haben um sich auch mit Lebensmitteln versorgen zu können.

Diese vier Projektfelder werden in Wierthe bereits umgesetzt. Die neueste Errungenschaft des Dorfes ist die Streuobstwiese. Hier stehen verschiedene Sorten Obstbäume, die zur Ernährung einer kleinen Ortschaft beitragen können. Die große Wiese lässt sich dabei noch für die Viehzucht nutzen. „Projekte wie dieses sind wichtig für die Menschen und unsere Erde. Die Uhr steht auf fünf vor zwölf und es ist notwendig, dass wir nachhaltiger und besser mit unserem Planeten umgehen“, so Pastor Johann Niemann, der dem Projekt seine volle Unterstützung versprach.

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