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Projekt „Grabeland für Flüchtlinge“ gestartet

Wendeburg Projekt „Grabeland für Flüchtlinge“ gestartet

Wendeburg. In einer Gemeinschaftsaktion mit Flüchtlingen und Wendeburger Bürgern wurden jetzt zwei Gärten beackert und bepflanzt.

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Tolles Projekt, sehr gut angelaufen: In Wendeburg haben Bürger gemeinsam mit Flüchtlingen Gärten beackert.

Quelle: oh

Wendeburg. Nachdem die Gemeinde die beiden Ackerstücke einigermaßen urbar gemacht hatte, ging es morgens mit acht Flüchtlingen und zwölf wechselnden deutschen Helfern ans Werk. Der jüngste Helfer hieß Feisal, eineinviertel Jahre alt, und fühlte sich ebenfalls wohl.

„Zuerst musste die Fläche von den Queckenwurzeln befreit werden, was bei der trockenen Erde nicht einfach war“, erzählt Rosemarie Waldeck vom Netzwerk Flüchtlinge Wendeburg, das die Aktion organisiert hatte. Dann musste Wasser aus den Pumpbrunnen herangeschleppt werden, um die vorgefertigten Löcher mit Wasser zu füllen.

Danach wurden die Beete angelegt und bepflanzt - und zwar mit Kartoffeln, Salat, Kohl, Mais, Kürbis, Bohnen und Tomaten. Die Tomaten wurden sogar überdacht. Ein Kräuterbeet wurde ebenfalls angelegt.

Für das leibliche Wohl wurde von den deutschen Helfern gesorgt, selbstgebackene Kuchen und reichlich gespendete Getränke wurden bei der schwülen Hitze gern verzehrt. Die Organisatorin Hannelore Postulat dankt allen Helfern für den Arbeitseinsatz, der Gemeinde für die kurzfristige Übernahme der Urbarmachung des Geländes, den Spendern von Pflanzen und Saatgut, für die Geldspenden und für die guten Ratschläge.

Nach der Aktion musste aber auch ein Gießdienst eingerichtet werden. Derzeit sind noch viele fleißige Hände gefragt, da noch einiges an Arbeit vor den fleißigen Gärtnern liegt. Die Gartennachbarn bittet Hannelore Postulat, doch einen Blick auf die Pflanzen zu werfen und mit zu gießen. „Ebenso bitten wir, die Flüchtlinge mit offenen Armen zu empfangen, sie anzusprechen und Hilfe und Rat anzubieten“, sagt Waldeck. „Hier kann ein Ort der Begegnung entstehen, der zur Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft beiträgt.“ Beim Pflanzen der in Deutschland überall bekannten Gemüsesorten stellte sich heraus, dass die Flüchtling viele der Gemüsesorten gar nicht kennen, so dass spontan beschlossen wurde, ein oder zweimal monatlich einen Kochabend anzubieten, um die Gemüsearten zuzubereiten und anschließend natürlich zu verzehren.

Das Resümee der Beteiligten lautete: Ein gelungener Auftakt dieses Projektes.

sip

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