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Professor Grönemeyer sprach über das „Kreuz mit dem Kreuz“

Woltwiesche Professor Grönemeyer sprach über das „Kreuz mit dem Kreuz“

Woltwiesche. Der bekannte Gesundheitsexperte Professor Dietrich Grönemeyer war mit seiner Vortragsreihe „Das Kreuz mit dem Kreuz“ jetzt zu Gast in die Woltwiescher Sporthalle. Aufgrund der großen Nachfrage war die Veranstaltung kurzfristig vom Lengeder Bürgerhaus dorthin verlegt worden. Lengedes Bürgermeister Hans-Herrmann Baas zeigte sich in diesem Zusammenhang sehr zufrieden mit der Entwicklung der Angebote für ältere Menschen in Lengede. „Es besteht großes Interesse“, erklärte er.

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Professor Dietrich Grönemeyer zeigte bei seinem Vortrag in der voll besetzten Sporthalle in Woltwiesche vollen Körpereinsatz

Quelle: im

Grönemeyer begrüßte die etwa 400 Gäste zunächst mit einem Video. Er verdeutlichte die Bedeutung der menschlichen Knochen: „Ohne sie sähen wir aus wie ein Bettlaken“, sagte der Professor. Daraufhin folgte gleich eine Rückenübung. Ein gemeinsames Strecken und das Laufen auf der Stelle sorgten bereits zu Beginn für eine entspannte Atmosphäre.

Der Experte erklärte, dass 70 Prozent der Rückenleiden keine eindeutige Diagnose haben. „80 Prozent der Rückenschmerzen sind auf Verspannungen der Muskeln zurückzuführen“, so der Gesundheitsexperte. Verschleißerscheinungen sind lediglich zehn Prozent der Leiden, Bandscheibenvorfälle nur drei Prozent. Gründe für Rückenschmerzen können sehr vielfältig sein. Grönemeyer erläuterte, dass nicht nur Faktoren wie etwa eine falsche Haltung, Bewegungsmangel und Übergewicht zu Rückenleiden führen. Es sind immer häufiger jüngere Menschen davon betroffen. „Hatten Sie Rückenschmerzen in Ihrer Jugend?“ - Kopfschütteln in der Sporthalle.

Der moderne Alltag „lege sich auf dem Kreuz nieder“, erklärte der Experte. Dies sei auch in den Zahlen deutlich zu beobachten: Vor zehn Jahren lag die Zahl der Rückenerkrankungen noch um 25 Prozent niedriger.

Chronische Rückenschmerzen gehen meistens mit psychischen Unstimmigkeiten einher. Auch spielen Stress oder Mobbing eine große und oft unterschätzte Rolle. Grönemeyer betonte die Wichtigkeit einer nicht nur rein körperlichen Behandlung. Es müsse eine ganzheitliche Analyse erfolgen. Es werde heute zu schnell operiert. Oft kenne man die eigentlichen Ursachen noch gar nicht.

Die wichtigste Vorbeugung gegen das Leiden sei eine gesunde Ernährung und viel Bewegung. Grönemeyer fasste zusammen: „Ich sage immer: Turne bis zur Urne.“

mea

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