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Polnische und deutsche Schüler entwarfen Kleidung aus Papier

Wendeburg Polnische und deutsche Schüler entwarfen Kleidung aus Papier

Wendeburg. Rüschen, Krawatten, Schleifen - und das alles aus Papier: Gemeinsam haben die Aueschüler und ihre polnischen Austauschpartner aus Tulowice an der Wendeburger Aueschule extravagante Kleidung entworfen. Gestern präsentierten die „Models“ ihre selbstentworfene Zeitungspapier-Kollektion ihren Mitschülern auf dem Laufsteg.

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Kreativ und extravagant: Die Austauschschüler präsentieren ihre selbstentworfenen Outfits aus Zeitungspapier.

Quelle: web

„Happy Colour“, „Batman“ und „Todschick“ haben die Schüler ihre Kreationen genannt - „‚Todschick‘ ist zum Beispiel nur aus Todesanzeigen hergestellt“, erzählt Jutta Hoffmann von der Gemeindejugendpflege, die den Austausch in Kooperation mit der Aueschule organisiert.

Seit vergangenen Sonntag sind die 15 polnischen Schüler und ihre drei Lehrer schon in Wendeburg und haben seitdem jede Menge erlebt: Zum Beispiel den gemeinsamen Modedesign-Workshop mit ihren Austauschpartnern.

„Sie sollten gemeinsam aus Zeitung und Makulatur Outfits herstellen“, berichtet Hoffmann. Und ihre Kollegin Patricia von Gliszczynski ergänzt: „Wichtig war uns, dass sie miteinander ins Gespräch kommen.“

So entwickelten die 14- und 15-Jährigen in Zweier- und Dreier-Gruppen Ideen und „schneiderten“ sie anschließend - die Verständigung funktionierte dabei überwiegend auf Englisch, aber auch auf Deutsch. „Die polnischen Schüler lernen Deutsch“, sagt Lehrerin Marzena Kasica-Borek im Gespräch. An der Aueschule wird Polnisch dagegen nicht gelehrt - es sei aber nicht ausgeschlossen, dass sich das künftig ändere, so Schulleiter Dieter Carlens.

Bei der Präsentation der Outfits ernteten die Designer viel Applaus für ihre Entwürfe. Zudem durfte das Publikum über die Modelle abstimmen. „Das Ergebnis der Abstimmung wird abends bei der Modenschau für die Gasteltern bekannt gegeben“, sagt von Gliszczynski.

Und was sagen die Schüler zu der Aktion? „Wir fanden es gut“, sagen Lasse Riebandt und seine Mitschüler Lena Pawelczyk und Mathis Teiser. Auch bei den polnischen Schülern ist die Aktion gut angekommen: „Es war ein großer Spaß und eine große Herausforderung für uns alle“, finden Michalina Luboch und Artur Martynowice.

Einen Unterschied zwischen den Schulen haben sie bereits festgestellt: „Wir dürfen unsere Handys benutzen“, sagt Michalina. „Aber nicht in den Stunden“, ergänzt ihre Lehrerin.

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