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Polit-Prominenz feierte neue zweigleisige Zugstrecke

Lengede. Polit-Prominenz feierte neue zweigleisige Zugstrecke

Großer Bahnhof zwischen Steinbrück und Groß Himstedt: Mit prominenten Gästen aus Landes- und Bundespolitik feierte die Deutsche Bahn gestern den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hildesheim und Groß Gleidingen - auch wenn die Strecke erst Anfang Dezember komplett genutzt wird.

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Lautstarke Begrüßung: Verkehrsminister Jörg Bode, Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium (Mitte) und weitere Ehrengäste bliesen zur Einweihung der Zweigleisigkeit in die Signaltröte.

Quelle: ISABELL MASSEL

„Die Zweigleisigkeit ist hergestellt“, rief Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Niedersachsen, den zahlreichen Gästen im extra aufgestellten Festzelt am Bahnübergang südlich von Steinbrück entgegen. „Nur noch einige Randleitungen und Oberleitungen müssen nachgearbeitet werden, bevor der neuen Fahrplan am 8. Dezember in Kraft tritt“, so Bischoping.

Pünktlich und vor allem günstiger als geplant ist der Ausbau umgesetzt worden, das betonten alle Redner - darunter auch der Niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium (CDU). 139 Millionen Euro waren veranschlagt, 137 Millionen hat es gekostet, so Ferlemann, der lobte: „Heute ist ein toller Tag für die Infrastruktur in Niedersachsen!“ Rund 80 Millionen hat der Bund in den Umbau investiert, das Land 40 Millionen Euro.

Dem Lob Ferlemanns schloss sich auch Bode an: Der rund dreijährige Ausbau lohne sich nicht nur für die Wirtschaft, die mehr Güterverkehr auf die Schienen bringe - „auch die Menschen können schneller und vor allem pünktlicher zum Ziel kommen“, betonte er.

Bei aller Festtagsstimmung gab es aber es gab auch kritische Stimmen. Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) mahnte an: „Die Bahnsteige in Woltwiesche und Lengede sind in der Höhe noch nicht angepasst. Diese Barrierefreiheit hätte man bereits herstellen können, anstatt zwei Millionen Euro zu sparen.“ Außerdem hofft er für die Lengeder, dass nicht nur der Güterverkehr, sondern ab 2014/15 auch das Angebot im Nahverkehr erweitert wird.

sip

Etwa drei Jahre hat der 137 Millionen Euro teure Umbau gedauert, der neue Fahrplan soll am 8. Dezember in Kraft treten. Für den Fern- und Regionalverkehr werden laut Bahn dadurch zusätzliche Kapazitäten geschaffen: Der Nahverkehr gewinnt bis zu zehn Minuten, da die teilweise langen Wartezeiten am Bahnsteig auf den Gegenzug entfallen. Die Geschwindigkeit der Züge wird sich auf 160 Stundenkilometer erhöhen und dadurch die Fahrtzeit im Fernverkehr um knapp zwei Minuten verkürzt.

Unter anderem wurden 34 Kilometer neues Gleis gebaut, rund 110000 Kubikmeter Boden ausgetauscht, 19 Eisenbahnbrücken verbreitert sowie zwei Straßen- und eine Eisenbahnbrücke ersetzt. Außerdem wurden 24 Bahnübergänge technisch angepasst und 68 Kilometer Schienen verlegt. In Bettmar, Hoheneggelsen und Broistedt wurden elektronische Stellwerke erstellt.

sip

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