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Philippinen: Vechelder hilft in Klinik

Vechelde Philippinen: Vechelder hilft in Klinik

Vechelde. Die Situation in der von einem Taifun völlig zerstörten philippinischen Hafenstadt Tacloban ist weiterhin prekär, doch inzwischen treffen dort dringend benötigte Hilfsgüter ein. Unter den Helfern vor Ort ist auch der Vechelder Bernd Gisch (PAZ berichtete).

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Nach dem verheerenden Taifun, der am 8. November auf die Ostküste der Philippinen traf, beginnen Überlebende der Katastrophe in der völlig zerstören Stadt Tacloban mit den Aufräumarbeiten.

Quelle: dpa/Nic Bothma

Inzwischen haben der Vechelder Rettungsassistent und seine Kollegen von der Hilfsorganisation Humedica das Krankenhaus „Mother of Mercy“ im Herzen der Stadt übernommen. „Das Krankenhaus des Ordens der Heiligen Mutter Theresa wurde relativ schwer vom Taifun getroffen, blieb aber stehen“, berichtet Humedica-PR-Referentin Lina Koch. Die Ärzte des Krankenhauses seien im Sturm umgekommen oder geflohen. „Nur vier Schwestern waren noch vor Ort“, so Koch. „Unsere Koordinatorin Christiane Bähr hat sich bei einem UN-Meeting dafür eingesetzt, dass wir das Krankenhaus übernehmen konnten.“

Im Krankenhaus können die Ärzte von Humedica nun in geschlossenen Räumen behandeln, außerdem gibt es Platz für Hilfsgüter. Zudem werde inzwischen auch aufgeräumt und aufgebaut, sodass Mini-Operationen durchgeführt werden könnten.

Das Verletzungsbild ähnele dem bei Erdbebenszenarien, berichtet Koordinator Raphael Marcus aus Tacloban. „Quetschwunden, Risswunden und tiefe Fleischwunden.“ Hinzu komme die Feuchtigkeit und das schwüle Klima - „zusammen mit der mangelhaften Hygiene ist die Infektionsgefahr sehr hoch“, ergänzt PR-Referentin Koch.

Inzwischen hat Humedica ein drittes Hilfsteam in das Katastrophengebiet geschickt: „Am Freitag ist das Team von Hamburg aus mit elf Tonnen Hilfsgütern nach Manila gestartet.“

Der Taifun „Haiyan“ war am 8. November auf die Ostküste der Philippinen getroffen. Er erreichte Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern pro Stunde. Die offizielle Zahl der Opfer ist weiter gestiegen: Mindestens 3976 Menschen kamen ums Leben, 1590 gelten als vermisst. Mindestens 1,9 Millionen Menschen wurden durch den Taifun obdachlos.

  • Humedica bittet um Spenden: Humedica e.V., Stichwort „Taifun Philippinen“, Kontonummer 4747, Bankleitzahl 73450000, Sparkasse Kaufbeuren.
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