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Peiner Landfrauen besuchten Ferkelaufzucht in Wense

Wendeburg Peiner Landfrauen besuchten Ferkelaufzucht in Wense

Wense. Schweine sind neugierig - das stellten 30 Frauen und vor allem die mitgebrachten Kinder sofort beim ersten Kontakt fest. Sie waren auf Einladung des Bäuerinnen-Stammtisches der Peiner Landfrauen auf dem Bioland-Betrieb von Susanne und Hans-Hinrich Giffhorn in Wense zu Gast.

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Die Peiner Landfrauen besuchten auf Einladung des Bäuerinnen-Stammtisches die Ferkelaufzucht von Hinrich und Susanne Giffhorn in Wense.

Quelle: oh

„Alle Teilnehmerinnen zogen die vom Veterinäramt vorgeschriebene Schutzkleidung über, damit keine Krankheiten übertragen werden“, berichtet Kreisvorsitzende Cornelia Könneker. Dann stellten Giffhorns ihren Betrieb in Zahlen dar. Nur ein Jahr nach der Umstellung auf ökologischen Landbau starteten sie mit Sauenhaltung im Stall. Nach sechs Jahren - 1999 - stellten sie auf Freilandhaltung um, zuerst mit 45 Sauen, seit 2004 mit 65 Sauen der Rasse Deutsches Edelschwein. „Sie setzen auf eine Futtermischung eigener Produktion mit Zukauf aus anderen Biolandbetrieben“, so Könneker.

Nach dem Zahlenwerk konnte der Betrieb besichtigt werden, So wurden etwa die beiden Eber besucht, samt ihrer zu belegenden Sauen. „Zur besseren Abgabe sollten circa acht Sauen gleichzeitig ihre Ferkel werfen, nach drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen Trächtigkeit“, sagt die Kreisvorsitzende.

Die ersten vierzehn Tage blieben die Ferkel bei ihrer Mutter in einer Art Wurfkiste, danach dürften sie durchaus mal die Nachbarferkel besuchen und im Freien herumtoben. Mit sechs Wochen würden die Ferkel abgesetzt in einen eigenen Bereich und dort noch weitere vier bis fünf Wochen aufgezogen zur Abgabe an einen Mäster. „Der Mutterinstinkt der Sauen ist schon herausragend“, schildert die Kreisvorsitzende. „Davon konnten sich die Landfrauen eindrucksvoll überzeugen, als Susanne Giffhorn ein Ferkel aus seiner Box entnahm, natürlich nachdem die Muttersau und auch die direkte Nachbarin in einer Futterstelle gesichert waren. Herzzerreißend schrie das Ferkel und sofort entstand nicht nur bei der eigenen Mutter eine große Unruhe.“

Dass Schweine nicht schwitzen können, erklärte Hinrich Giffhorn. Daher benötigten sie im Sommer eine oder mehrere Wasserstellen zum Suhlen. Anschließend fand ein Austausch zum Gesehenen und Gehörten bei Kaffee und Kuchen im Pflanzeneck statt.

rd

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