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Peiner Land soll „Leader“-Region werden

Vechelde Peiner Land soll „Leader“-Region werden

Vechelde. Das Peiner Land soll „Leader“-Region (deutsch: Führungs-Region) werden - das hat die Lenkungsgruppe der ILEK-Region Peiner Land beschlossen.

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Der Auftakt für den Kulturentwicklungsplan im Jahr 2011 mit den Bürgermeistern und Kulturschaffenden im Peiner Kreismuseum. Um weiterhin solche Projekt mit EU-Fördergeld umsetzen zu können, will das Peiner Land nun „Leader“-Region werden.

Quelle: A

„Alle Bürgermeister sind der Meinung, dass die interkommunale Zusammenarbeit gut geklappt hat und erfolgreich war. Deshalb möchten wir sie fortsetzen“, so Lenkungsgruppen-Mitglied Ralf Werner von der Gemeinde Vechelde.

Hintergrund: Die europäische Förderperiode für das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) und das damit verbundene Regionalmanagement läuft Mitte des Jahres aus. Die sechs teilnehmenden Gemeinden sind Edemissen, Ilsede, Lahstedt, Lengede, Vechelde und Wendeburg sowie die ländlich geprägten Ortsteile der Stadt Peine - mit Ausnahme der Gemeinde Hohenhameln, die sich zum Startzeitpunkt im Jahr 2008 bereits in einem anderen Projekt befand.

Um weiterhin finanzielle Unterstützung für Projekte zur Förderung des ländlichen Raums - wie etwa die Klimaschutzmanager und den Kulturentwicklungsplan - zu erhalten, soll das Konzept fortgeschrieben werden. Dabei gibt es zwei Alternativen: Zum einen könnte das Peiner Land, wie gehabt, ILEK-Region bleiben, zum anderen - und das wird von der Lenkungsgruppe mit den Bürgermeistern angestrebt - könnte das Peiner Land „Leader“-Region werden. „Damit würde das Peiner Land ein Budget von etwa zwei Millionen Euro verteilt auf sieben Jahre erhalten“, erklärt Werner die Vorteile.

Zudem könne eine lokale Aktionsgruppe - bestehend aus sieben Mitgliedern aus den Gemeinden sowie Partnern aus Wissenschaft und Sozialwesen - selbst über den Einsatz des EU-Fördergeldes entscheiden, ergänzt Jochen Rienau von der für das Regionalmanagement zuständigen Firma Koris - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung.

Bislang müssen die Gemeinden Förderanträge beim Land stellen. Um „Leader“-Region werden zu können, muss sich die ILEK-Region Peiner Land einem Wettbewerb stellen. „Wir suchen derzeit ein begleitendes Büro, das für uns bis Mitte des Jahres den Antrag stellt“, beschreibt Werner. Damit könnte - wenn alles gut läuft - das Peiner Land Ende des Jahres bei der Förderung berücksichtigt werden.

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