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Paul Röttger (12) gewann mit App einen Preis

Wedtlenstedt Paul Röttger (12) gewann mit App einen Preis

Wedtlenstedt. Toller Erfolg für Paul Röttger aus Wedtlenstedt: Der Zwölfjährige gewann mit einer selbst entwickelten Sicherheits-App „Care4Kids“ für Kinder den zweiten Platz beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“ in Braunschweig in der Kategorie Mathe/Informatik/Schüler experimentieren.

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Paul Röttger an seinem Messestand,

Quelle: oh

Wedtlenstedt. „Ich schütze Kinder und Handy mit einer einzigen App“, erklärt der Schüler des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums in Vechelde. Dabei sei es wichtig, die App so einfach wie möglich zu gestalten, denn die Handy-Nutzer werden immer jünger. Kinder im Kindergartenalter sollten deshalb ohne Lese- und Schreibfähigkeiten damit zurechtkommen, meint er.

„Bei meiner Sicherheits-App geht es darum, sowohl das Kind als auch sein Handy zu schützen. Die typischen Sicherheitsprobleme von Kindern sind: Einerseits von den Eltern getrennt zu werden oder sich zu verlaufen und andererseits die unerlaubte Nutzung ihres Handys“, sagt Paul.

Seine App besteht deshalb aus zwei Hauptteilen: Zum einen ist das der Activity RescU („Rettung für dich“). Mit ihr kann das Kind im Notfall eine SMS oder Mail an eine Kontaktperson absetzen, in der seine genauen GPS-Koordinaten automatisch angefügt werden. Alternativ kann es seine eigene Position in einer Kartenansicht von Google Maps sehen. Dazu braucht das Kind keine teuere Navi-App.

Zum anderen gibt es die Aktivity CatchU („Fang dich“). Sie schützt das Handy, indem ein Sicherheitscode abgefragt wird. Ist dieser Code falsch, macht die Activity ein Foto mit der Frontkamera und speichert es. So kann der unberechtigte Nutzer ertappt werden. Einen Notruf abzusetzen ist allerdings immer möglich.

„Auf diese Idee bin ich gekommen, weil ich selbst einmal von Handy-Missbrauch betroffen war“, sagt er. Für die Entwicklung der App brauchte er einen recht langen Atem: Etwa zweieinhalb Jahre seien von der Idee bis zur fertigen App vergangen.

Übrigens konnte man sich Pauls App an seinem selbst gestalteten Messestand gleich vor Ort auf sein Smartphone laden lassen, um sie zu testen.

Für Paul war es übrigens nicht die erste Teilnahme an einem solchen Wettbewerb: Schon seit er neun Jahre alt ist, nimmt er regelmäßig bei „Jugend forscht“ teil. Auch im nächsten Jahr möchte er wieder dabei sein. „Ich überlege, mit einem Freund zusammen etwas zum Thema Schall zu machen“, sagt der Gymnasiast.

wos

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