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Ortsfeuerwehren probten bei Brenntagen Ernstfall

Vechelde Ortsfeuerwehren probten bei Brenntagen Ernstfall

Vechelde. Großübung für die Freiwilligen Ortsfeuerwehren in Vechelde: Am Wochenende fanden wieder die Vechelder Brenntage statt. In vier Szenarien wurde der Ernstfall geprobt.

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Bilder von den Brenntagen in Vechelde, bei dem die Ortsfeuerwehren den Ernstfall probten. In dieser Übung war ein Auto gegen einen Baum geprallt, der „Fahrer“ eingeklemmt.

Aufgeregt kommt ein Ersthelfer auf die eintreffende Feuerwehr zugelaufen. „Sie müssen ihm helfen. Er kommt nicht raus. Alles ist voller Blut. Er ist mit dem Auto gegen den Baum gefahren“, ruft er den Feuerwehrkameraden zu. Diese beruhigen den Ersthelfer mit einigen Worten und schauen sich die Situation an: Tatsächlich scheint ein Pkw gegen einen Baum gefahren zu sein. Der Wagen droht in einen angrenzenden Graben zu rutschen, der Fahrer ist schwer verletzt. Doch zum Glück ist er nur eine Übungspuppe und das Auto ein ausrangiertes Modell vom Schrottplatz. Die Unfallstelle ist eines von vier Einsatzszenarien, anhand derer 115 Kameraden aus den Feuerwehren der Gemeinde Vechelde am Samstag für den Ernstfall probten. „Alle vier Szenarien wurden von der Übungsleitung so ausgewählt, dass sie realitätsnah sind“, schildert Gemeindebrandmeister Peter Splitt. Und demzufolge gingen die Feuerwehrkameraden auch ebenso sorgfältig und diszipliniert ans Werk. Möglichst erschütterungsfrei wurde das Auto geöffnet, um den „Verletzten“ zu befreien. Dabei kamen Rettungsspreizer und Rettungsschere zum Einsatz.

Außer dem Autounfall wurde ein Unfall mit einer Lokomotive nachgestellt. Auch hier war eine Menschenrettung erforderlich, zudem brannte der letzte Waggon. Als besonders schwierig erwies sich dabei das Gelände. Denn immer wieder mussten die Feuerwehrkameraden über Böschungen und durch Gräben klettern.

Die beiden weiteren Szenarien stellten Gebäudebrände dar - Brandbekämpfung war im Sportheim Denstorf und in Lagerhallen am Vechelder Bahnhof nötig. Die Zentrale der gesamten Übung stellte das Rittergut Alvesse dar. Dort befand sich auch die Einsatzleitung. Nach jedem Szenario kehrten die einzelnen Züge dorthin zurück, um den neuen Einsatzbefehl zu erhalten.

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