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Offene Pforte in zwei Gärten: Ein Fleckchen Naturidyll

Wedtlenstedt/Bodenstedt Offene Pforte in zwei Gärten: Ein Fleckchen Naturidyll

Wedtlenstedt/Bodenstedt. Offene Pforten gab es an diesem, wenn auch verregneten Wochenende in Wedtlenstedt und in Bodenstedt. Und trotz des Wetters waren einige Besucher in die Gärten gekommen.

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Trotz Regens im Garten.

Quelle: in

Vor 24 Jahren hatte das Ehepaar Langer aus Wedtlenstedt ein riesiges Ackergelände am südlichen Ortseingang gekauft. „Wir haben überlegt, Obstbäume zu pflanzen, von denen sich alle etwas pflücken können“, erinnerte sich Sabine Langer. Aber letztlich hätten sie sich doch für das Anlegen eines Parks entschieden. Daran erfreuen sich seit vielen Jahren die Garteninteressierten. Auch Nicole und Dirk Dreher aus Uetze waren vorbeigekommen. „Mein Vater ist jetzt auch bei den offenen Pforten dabei. Da wollten wir mal sehen, was es sonst noch für schöne Gärten in Peine gibt“, sagte Nicole Dreher.

Sandra und Norbert Nalewaja aus Groß Schwülper hatten sich trotz des Regens aufgemacht, um sich den Park von Familie Langer anzuschauen. „Besonders gut gefällt mir die Idee, Pfingstrosen in einem ausrangierten Stuhl heranzuziehen. Der kann gleich als Gerüst dienen für die Pflanze“, sagte Sandra Nalewaja. Diese Idee möchte sie auch für ihren Garten zu Hause nutzen. Auch zwei seltene Bäume stehen in Langers Park: „Es ist das erste Mal das unser Blauglockenbaum blüht. Diese Bäume kommen normalerweise nur in südlicheren Gefilden Europas vor“, erklärte Sabine Langer. Auch der sogenannte Taschentücherbaum zählt zu den eher seltenen Pflanzen in Deutschland.

Vor allem Zeit und scharfe Augen mussten die Besucher von Anne Dammanns Garten in Bodenstedt mitbringen. Denn auf dem 5000 Quadratmeter großen, parkähnlichen Grundstück mit Rosenbeet, Margheriten-Wiese, Waldrandbeeten und Ententeich entdeckte man so einiges erst auf den zweiten oder dritten Blick. So reckte in den Baum-Unterpflanzungen zwischen violettem Storchschnabel, rosa Wiesenknöterich und rotem Lungenkraut ein Scheinmohn mutig und unerwartet seine leuchtend gelbe Blüte unter großen Bäumen in den Schattenhimmel. „Der hat sich dort selbst ausgesamt“, berichtete Dammann erfreut. Sie hatte auf dem Gelände 15 Jahre eine Staudengärtnerei betrieben. Jetzt betätigt sich die passionierte Pflanzenliebhaberin als Gartengestalterin und kann Hobby und Beruf vereinen. Zwar beherbergen ihre Pflanzungen durchaus auch ausländische Gäste wie etwa Wachsglocke, Silberlerze, Taglilien, Rudgersien und einen nordamerikanischen Trompetenbaum am Schwimmteich. Doch zunächst hatte sie herausgefunden, welche heimischen Gewächse in ihrem Garten gut gedeihen, und verteilte diese anschließend als Pioniere und Bodenbereiter für neue Pflanzgesellschaften. „Mein Garten soll Menschen und Tieren Lebensraum bieten“, lautet das Credo der Gärtnerin, die ihren Garten mit Laufenten, Hühnern und zwei Hunden teilt.

in/hui

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