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Niederländer mit halbem Kilo Kokain erwischt

Braunschweig/Wendeburg Niederländer mit halbem Kilo Kokain erwischt

Braunschweig/Wendeburg. Ein Niederländer muss sich vor dem Landgericht Braunschweig wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln verantworten.

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Das Landgericht Braunschweig: Hier muss sich ein 52-Jähriger wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln verantworten.

Quelle: A/Dominique Leppin

Der Mann wurde im Juni mit 505 Gramm Kokain in seinem Fahrzeug erwischt und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Am gestrigen Freitag begann der Prozess.

Der 52-Jährige befand sich am Tattag in Begleitung zweier Anhalter auf dem Weg von Holland nach Braunschweig. Auf der A2, kurz vor der Abfahrt Peine, hatte das Fahrzeug eine Panne. Zufällig fuhren Beamte der Autobahnpolizei dort vorbei und sicherten die Gefahrenstelle. Zunächst verlief alles normal. Das Pannenfahrzeug wurde durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Allerdings fuhr dieses nicht an der Abfahrt Peine ab - wie es üblich gewesen wäre - sondern bis zur Raststätte Zweidorfer Holz. „Dort sollten die beiden Anhalter rausgelassen werden, damit sie ihre Reise fortsetzen können“, gab der Angeklagte vor Gericht an. In der Zwischenzeit kamen bei der Autobahnpolizei Informationen zum Fahrzeughalter an, nach denen dieser bereits wegen Drogendelikten polizeibekannt war.

Daraufhin entschieden sich die Beamten zu einem Drogenschnelltest, der positiv ausfiel. Anschließend wurde das Fahrzeug des Mannes durchsucht, wobei unter dem Beifahrersitz eine Tüte mit den Drogen gefunden wurde. Der jetzt Angeklagte wurde festgenommen, bestreitet jedoch, etwas von den Drogen gewusst zu haben.

Vielmehr vermutet er, dass diese entweder von der Autowerkstatt, in der sich das Fahrzeug bis zum Morgen des Tattages befunden hat, oder von den Anhaltern stammen. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug früher zum Drogenschmuggel eingesetzt wurde. Es weist bauliche Veränderungen auf.

Durch die Zeugenaussagen soll nun das Geschehen rekonstruiert werden, was sich bereits am ersten Verhandlungstag schwierig darstellte. Es bestehen Sprachbarrieren, weswegen eine Dolmetscherin eingesetzt wurde. Weiter unterschieden sich die Aussagen des Angeklagten von denen der Zeugen. Dabei ging es vor allem darum, ob der Angeklagte besagte Tüte mit den Drogen nach der Entdeckung nochmal in der Hand hatte, wie er aussagte, oder nicht, wie es der Beamte zu Protokoll gab. Vier weitere Zeugen werden noch gehört.

Der Prozess wird am 27. November fortgesetzt.

bol

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