Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
"Nicht über Energie reden, sondern sie erleben"

Vechelde "Nicht über Energie reden, sondern sie erleben"

Vechelde. Die Energiewende ist beschlossene Sache - höchste Zeit, dass auch die Schulen mitziehen, finden Uwe Feyerabend und Michael Aepkers. Und so haben die beiden Lehrer am Vechelder Gymnasium ein Solar-Bildungszentrum (BIZ) am „Solarpark Alte Zuckerfabrik“ in Wierthe initiiert.

Voriger Artikel
Urkomisch - eine Trauerrede auf den Sozialstaat
Nächster Artikel
Nasses Vergnügen beim Vechelder Propsteikindertag

Die Initiatoren des Solar-BIZ: Uwe Feyerabend (links) und Michael Aepkers.

Quelle: web

Regenerative Energien sind ein fächerübergreifendes Thema, finden die beiden Pädagogen: „Das ist das Spannende für die Schüler.“ Während Feyerabend Lehrer für Naturwissenschaften ist, unterrichtet Aepkers Politik und Wirtschaft. Diese Fachrichtungen könnten hervorragenden im geplanten Solar-BIZ miteinander verbunden werden.

Dafür ist das Gymnasium eine Projektpartnerschaft mit der Firma „Ziegeler Solar“ eingegangen und kann dadurch Räume am „Solarpark Alte Zuckerfabrik“ in Wierthe nutzen. Herzstück des solaren Bildungszentrums ist das im Aufbau befindliche Schülerlabor, dessen experimentelle Ausstattung die Gemeinde Vechelde finanzieren will. Zusätzlich engagiert sich auch der Schulförderverein, etwa bei der Bereitstellung von Werkzeugen.

Neben der Lernwerkstatt für solare Energiesysteme des Hamelner Instituts für Solarenergieforschung, mit dem das Gymnasium eine Kooperation eingegangen ist, sollen auch die Vechelder Haupt- sowie Realschule mit ins Boot, betonen die Lehrer; „Je nachdem, welche Schulform dort arbeitet, werden bestimmte Aspekte betont.“

In den Unterricht eingebunden wird das Solar-Biz, das sich nicht nur mit „Regenerativen Energien“, sondern auch mit dem Thema „Elektromobilität“ befasst, in Form eines Projekttages. Beginn soll im November mit einem Start-Up-Tag sein, ein erster Jahrgang hat das Projekt bereits probeweise durchlaufen und solarbetriebene Ventilatoren gebaut. „Man muss nicht nur über Energie reden, sondern Energie erleben“, betont Feyerabend. Möglicherweise, so die Lehrer, könne das Gymnasium damit auch Pilotschule beim Verein Bildungscent werden, der vom Bundesumweltministerium unterstützt wird.

Mit hinein in das Konzept spielt auch das Projekt Schulklimawald, das von Biologie-Lehrerin Petra Wassmann betreut wird. In Kooperation mit den anderen Schulen in Vechelde will das Gymnasium einen Schulwald auf einem Grundstück nahe der Alten Zuckerfabrik anlegen, das von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde (PAZ berichtete). Baumsetzlinge sollen ebenfalls durch die Gemeinde und die Stiftung „Zukunft Wald“ finanziert werden, die zudem die fachliche Betreuung übernimmt. Auch eine Abiturallee, chemische Bodenuntersuchungen sowie Bestandserfassungen von Tieren und Pflanzen sind geplant.

Voraussichtlich im Herbst soll im Rahmen von Projekttagen mit der Pflanzung begonnen werden.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung