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Neuer Strommast für das Umspannwerk

Wahle Neuer Strommast für das Umspannwerk

Wahle. Die Kreisstraße 21 war am vergangenen Wochenende zwischen Wahle und Fürstenau voll gesperrt. Dort wurde ein neuer Strommast aufgestellt - Arbeiten, die eigentlich schon für März geplant waren.

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Vollsperrung: Die K21 zwischen Wahle und Fürstenau war am Wochenende gesperrt. Der Grund waren Arbeiten an der Stromleitung, die über die Kreisstraße führt.

Quelle: im

Aufgrund technischer Probleme des Netzbetreibers musste der geplante Umbau der 380-Kilovolt-Leitungen am Umspannwerk Wahle zunächst verschoben werden. Doch nun konnten die Umbauarbeiten in schwindelerregender Höhe durchgeführt werden.

„Das Umspannwerk wird derzeit um- und ausgebaut. Der erste Bauabschnitt ist nahezu abgeschlossen“, sagt Markus Lieberknecht, Sprecher des Netzbetreibers Tennet. Dazu müssen bestehende Leitungen neu angeschlossen werden. Die Leitungsführung wird geändert, das macht den neuen Masten direkt vor dem Umspannwerk nötig. „Weil der Leitungsverlauf über die Kreisstraße führt, musste die Straße aus Sicherheitsgründen gesperrt werden“, erklärt Lieberknecht die Maßnahme.

Der Um- und Ausbau hängt mit den gestiegenen Anforderungen an das Stromnetz - den Nord-Süd-Transport und die Einspeisung erneuerbarer Energien - und mit der geplanten Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar zusammen. In Wahle entsteht derzeit eine moderne 380-Kilovolt-Anlage als Ersatz für die Altanlage. Außerdem werden für das Leitungsneubauprojekt Wahle-Mecklar zwei zusätzliche Schaltfelder errichtet. Die 230 Kilometer lange Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar soll die Umspannwerke in Wahle und in Mecklar (Hessen) verbinden. Sie soll die Kapazität des Übertragungsnetzes deutlich erhöhen und in vier Teilabschnitte errichtet werden.

In der vergangenen Woche ging der Erörterungstermin zum nördlichsten Abschnitt der 380-Kilovolt-Leitung Wahle-Mecklar in Hildesheim zu Ende. Damit hat das Genehmigungsverfahren für den 59 Kilometer langen Leitungsabschnitt von Wahle bis Lamspringe die nächste Phase erreicht. Privatanwender aus der Gemeinde Vechelde regten an, die Leitung ungefähr auf halber Strecke zwischen Liedingen und Köchingen zu führen und nicht, wie bislang geplant, deutlich näher an Liedingen. Tennet müsste dafür zwei Masten mehr aufstellen. „Wir sind zu dieser Lösung bereit, wenn die Grundstückseigentümer freiwillig mitmachen und die Lösung von beiden Dörfern unterstützt wird“, sagte Projektleiter Jens Siegmann.

wos/ju

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