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Neubaugebiet in Vechelde: Ärger um Baumängel schwelt weiter

Vechelde Neubaugebiet in Vechelde: Ärger um Baumängel schwelt weiter

Vechelde. Der Ärger um das Neubaugebiet Am Schützenplatz in Vechelde reißt nicht ab: Die Wohnungseigentümer beziehungsweise künftigen Eigentümer Kerstin Wahlbuhl, Klaus Miltz und Alexander Prentki beklagen zahlreiche Baumängel in zwei Mehrfamilienhäusern.

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„Das Außengelände sieht schlimm aus“: Über Baumängel klagen die künftigen Wohnungseigentümer im Neubaugebiet Am Schützenplatz.

Quelle: oh

„Das Problem ist, dass die Gemeinde das Gelände an einen Investor verkauft hat, der dafür bekannt ist, dass er Bauten nicht zu Ende bringt“, kritisiert Kerstin Wahlbuhl. Nun stehe man vor einem mängelbehafteten Haus: Es laufe Wasser in die Keller, nach wie vor gebe es nur eine Behelfszufahrt vom Netto-Parkplatz und keine Beleuchtung, berichten die Drei. Ein Gutachter habe Schäden am Haus bestätigt.

Auch einen Energieausweis hätten sie bisher nicht erhalten. Zudem bereiteten die auf der Zuwegung verlegten Rasengitter-Steine Probleme: „Mit einem Rollator kommt man hier nicht durch“, so Wahlbuhl. Und auch die Mülltonnen seien auf den Steinen nur schwer zu bewegen.

„Heute sind die beiden Häuser mehr oder weniger bewohnt, dennoch sieht es im Hausflur und im Außengelände sehr schlimm aus“, so Miltz. Dabei sollten die Eigentümer Ende 2012 in den inklusive Außengelände fertiggestellten Bau einziehen können, erklären die Eigentümer in spe.

Und dennoch gebe es weder den zugeteilten Keller, noch einen Kellerschlüssel, beschreibt Miltz. „Geschweige denn einen Briefkasten - er ist nur teilweise vorhanden und lehnt am Kellereingang.“

Auf Anraten eines Rechtsanwalts haben die künftigen Eigentümer Gelder zurückgehalten und vor Gericht Klage eingereicht, berichten die Betroffenen. Zudem hätten sie versucht, einen Baustopp zur Mängelbeseitigung zu erreichen. „Aber der Bauherr zögert die Gerichtsverhandlungen hinaus“, sagt Miltz.

Auch Hausverwalter Michael Brand erhebt Vorwürfe. Er kritisiert eine fehlende Feuerwehr-Zufahrt, eine fragliche Baustellenabsicherung, Bauschutt, der auf dem Gartengrundstück vergraben worden sei und fordert einen Baustopp.

Die Bauaufsichtsbehörde, den Landkreis Peine, beschäftigt das Thema seit geraumer Zeit, teilt Kreissprecher Henrik Kühn mit. Er bestätigt ein entsprechendes Verwaltungsverfahren. „Allerdings unterliegen Details aus diesem Verfahren den Grundsätzen der Amtsverschwiegenheit“, so Kühn. Der Bauherr war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

mir

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