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Nach Rücktritt: Wer wird in Wendeburg erster stellvertretender Bürgermeister?

Wendeburg Nach Rücktritt: Wer wird in Wendeburg erster stellvertretender Bürgermeister?

Wendeburg. Ob goldene Hochzeit, runder Geburtstag oder Vereinsjubiläum: Bislang hat Julian von Frisch (parteilos, für die Grünen im Gemeinderat) solche Termine wahrgenommen, wenn Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) verhindert war. Doch dann erklärte er im Juni im Streit um die Bortfelder Sporthalle seinen Rücktritt vom Amt des ersten stellvertretenden Bürgermeisters. Bis heute ist kein Nachfolger gefunden, und so nimmt von Frisch weiterhin Termine wahr - was mancherorts für Verwunderung sorgt.

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Das Rathaus in Wendeburg: Hier wird am 14. Oktober über das Amt entschieden.

Quelle: A

„Das ist nicht glücklich für das Amt“, sagt Bürgermeister Albrecht. Und auch für von Frisch sei dies keine angenehme Situation.

Fest steht: Der neue erste stellvertretende Bürgermeister soll in der Ratssitzung am 14. Oktober gewählt werden. Doch bis dahin besteht noch jede Menge Gesprächsbedarf. Laut Koalitionsvertrag der Rot-Grünen-Mehrheitsgruppe steht der Posten den Grünen zu - dort gibt es aber Kandidatenprobleme, wie Grünen-Fraktionsvorsitzende Rosemarie Waldeck im Gespräch mit der PAZ erklärt. „Wir haben drei Bortfelder Grüne (Carsten Jahns, Axel Röver, Dr. Markus Röver, Anm. d. Red.) im Rat, die aber nicht wollen und außerdem berufstätig sind“, schildert sie. „Ich habe auch genug zu tun und bin im Kreistag. Und wenn ich es mache, würde ich Julian von Frisch in den Rücken fallen.“

Rückblick: Julian von Frisch hatte im Juni dieses Jahres seinen Rücktritt vom Amt des Bürgermeister-Stellvertreters erklärt. Auslöser war die knappe Ratsentscheidung für den Sporthallen-Neubau in Bortfeld. Überraschend hatte sich der Rat doch für das Drei-Millionen-Projekt entschlossen - mit 13 Pro- und 12 Gegenstimmen. Von Frisch kritisierte diese „finanzielle Wendehalspolitik“, die er vor allem Bürgermeister Albrecht vorwarf, und zog die Konsequenz.

„Die Grünen stehen hinter ihm. Wir teilen diese Einstellung zur Entscheidung zur Sporthalle Bortfeld“, begründet Waldeck. Daher warteten die Grünen nun neue Zahlen zur Finanzierung des Hallen-Neubaus ab, die von der Verwaltung zugesagt seien. „Davon hängt es ab“, so die Grünen-Chefin. Dennoch spricht einiges für die 67-jährige Wendeburgerin. So ist sie etwa Mitglied im Verwaltungsausschuss - eine Bedingung, um das Amt übernehmen zu können. Neben ihr und von Frisch gehören dem Gremium - das aber auch umbesetzt werden könnte - von der SPD noch Joachim Hansmann und Fraktionsvorsitzender Ludwig Thiemann an. Auf PAZ-Anfrage erklärte Hansmann, er lehne das Amt aus gesundheitlichen Gründen ab. Gegen Thiemann spricht laut Waldeck das „Doppelamt“, da er bereits Ortsbürgermeister von Wendeburg ist. Er war für die PAZ gestern nicht zu erreichen.

Rein theoretisch könnte auch die CDU-Fraktion den ersten stellvertretenden Bürgermeister stellen, das ist aber unwahrscheinlich, da sie mit Heiko Jacke den zweiten Bürgermeister-Stellvertreter Posten besetzt.

mir

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