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Nach Millionen-Investition: Umgebaute Kläranlage startet Probebetrieb

Lengede Nach Millionen-Investition: Umgebaute Kläranlage startet Probebetrieb

Lengede. Nach nur knapp einem Jahr Umbauzeit ist die Kläranlage bei Woltwiesche vor Kurzem in den Probebetrieb gestartet - für Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) „ein wichtiger Meilenstein des modernen Energiekonzepts der Gemeinde Lengede“.

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Die Anlage wurde vor Kurzem in Betrieb genommen.

Quelle: oh

Die Anlage wird künftig nicht nur dank ihres reduzierten Energiebedarfs, sondern auch aktiv mit der Verstromung von Klärgas zum dezentralen Energiemix beitragen. Bei einem Tag der offenen Tür am 15. Juni ab 11 Uhr können sich Interessierte selbst ein Bild vor Ort machen.

Rückblick: Vor gut einem Jahr begann der Umbau der Anlage. Deutlicher Sanierungsbedarf war bei der fast 30 Jahre alten Klärschlammbehandlung angezeigt gewesen. Nach intensiven Beratungen 2012 hatte man sich 2013 für die vorliegende Variante entschieden.

„Gleich drei Vorteile haben wir mit diesem Umbau langfristig gesichert“, erinnert Bürgermeister Baas. „Das Klärgas wird per Blockheizkraftwerk in Strom und Wärme gewandelt. Die Wärme nutzen wir zum Heizen des Sozialgebäudes der Kläranlage. Durch die andere Klärschlammbehandlungstechnik sparen wir rund 34 000 Euro Stromkosten pro Jahr ein.“ Damit leistet die umgebaute Kläranlage einen wichtigen Beitrag zum nachhaltig ausgerichteten Energiekonzept der Gemeinde Lengede.

Rund 2,3 Millionen Euro wurden für die Planungen und den Umbau der Kläranlage investiert. Zwei über sieben Meter hohe Faultürme mit quadratischem Grundriss sind neu entstanden und bilden das Herzstück der anaeroben Schlammbehandlung. „Den beauftragten Fachfirmen, aber auch unseren Mitarbeitern danke ich für den besonderen Einsatz, der diese schnelle Umsetzungszeit auch bei laufendem Betrieb möglich machte“, lobt der Bürgermeister.

Damit die Bürger die eindrucksvollen Maschinen einmal selbst in Aktion erleben können, öffnet die Gemeinde die Tore zur umgebauten Kläranlage für Besucher am 15. Juni zum Tag der offenen Tür von 11 bis 16 Uhr. Ein Experte wird die Stromerzeugung aus Klärgas erläutern, jede halbe Stunde gibt es zudem einen geführten Rundgang. Um 13 und um 15 Uhr wird Steffen Hipp, technischer Leiter des Unterhaltungsverbandes Obere Fuhse, einen Fachvortrag über die Renaturierungsarbeiten an der Fuhse berichten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

mu

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