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Nach Debatte in der Stadt Peine: Mangel an Hortplätzen ist in Lengede kein Thema

Lengede Nach Debatte in der Stadt Peine: Mangel an Hortplätzen ist in Lengede kein Thema

Lengede . Von einer dramatischen Unterversorgung in Sachen Hortplätzen in der Stadt Peine hat der Sprecher des Elternrates der Peiner Kindertagesstätten, Gero Dieckhoff, gewarnt (PAZ berichtete) und eine Debatte in der Fuhsestadt entfacht. Die PAZ hat nun einmal ins Umland geschaut, wie andere Kommunen mit dieser Problematik umgehen. Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas erklärt beispielsweise das Konzept der Gemeinde Lengede.

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Ein Hort in einer Grundschule: In der Gemeinde Lengede wird die außerschulische Betreuung am Nachmittag ganz speziell geregelt.

Quelle: A

„Schon vor Einführung von Ganztagsgrundschulen hatten wir ein bedarfsgerechtes ,Außerschulisches Betreuungsangebot’ einschließlich Mittagessensangebot sowie einem kostenlosen Fahrdienst für die Kinder, die nach dem damaligen Schulschluss auf Wunsch der Eltern betreut werden sollten“, sagt Baas einführend.

Nun werden die Angebote an den drei Ganztagsgrundschulen wie folgt ergänzt: Wie in den Kindertagesstätten können die Kinder zur Grundschule ab 7 Uhr kommen - also etwa eine Stunde vor Schulbeginn. „Erforderliches Personal stellt die Gemeinde, Elterngebühren werden hierfür nicht genommen, da diese ,Vorstunde’ auch in den Kindertagesstätten gebührenfrei ist“, sagt der Lengeder Bürgermeister. Derzeit nehmen 23 Kinder in Broistedt, 42 in Woltwiesche und 26 in Lengede dieses Angebot wahr.

Nach Ende der Nachmittagsangebote werden weitere Betreuungsphasen angeboten, für die jedoch eine Gebühr zu entrichten ist. „Zurzeit nehmen insgesamt etwa 20 Schulkinder das Betreuungsangebot nach Schluss des Ganztags-Nachmittagsangebots an“, erklärt Baas. Diese Zahl verteilt sich auf kleine Gruppen, auf alle drei Grundschulen. Das Personal wird von der Gemeinde Lengede gestellt, die Gebühr beträgt 15 bis 30 Euro im Monat - je nach zeitlichem Verbleib.

„Mit diesem Konstrukt haben wir in der Gemeinde Lengede ein Angebot, das fast einem Hort gleichkommt - und gleichzeitig die Räume in den Grundschulen nutzt“, erläutert der Bürgermeister und hofft, dass die drei Ganztagsgrundschulen möglicherweise ab dem Schuljahr 2015 zumindest zu teilgebundenen Ganztagsschulen erweitert werden können. „Das hätte den Vorteil, dann mehr Lehrerstunden vom Land zur Verfügung gestellt zu bekommen.“

Übrigens: Seit mehr als 15 Jahren bietet die Gemeinde auch ein spezielles Angebot in der Grundschul-Ferienzeit an. Gegen eine Tagesgebühr von sechs Euro werden die Kinder betreut - auch tageweise.

mu

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