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Müssen Eltern mehr für Kita-Essen zahlen?

Vechelde Müssen Eltern mehr für Kita-Essen zahlen?

Vechelde. Wenn es nach den Plänen der Verwaltung geht, müssen Vechelder Eltern ab 1. Oktober mehr für die Mittagessen in den gemeindlichen Kindergärten zahlen. Demnach sollen die monatlichen Entgelte von derzeit 55 Euro auf 63 Euro steigen.

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Wird das Kita-Essen in Vechelde teurer? Das diskutiert die Vechelder Politik.

Quelle: A

Hintergrund für diese Pläne seien Steigerungen bei den Lebensmittelpreisen, wie der Caterer, die BBG Seniorenresidenzen GmbH aus Braunschweig, mitgeteilt habe. Somit soll zukünftig ein Essen nicht mehr 2,50 Euro, sondern 2,85 Euro kosten. Unabhängig von der Erhöhung will die Gemeinde weiterhin die Kosten für die hauswirtschaftlichen Kräfte, die Leitung sowie den Verwaltungs- und Bewirtschaftungsaufwand tragen.

Ob es zu der Erhöhung kommt, darüber diskutiert der Schul- und Jugendausschuss am kommenden Montag, 23. September. Die öffentliche Sitzung beginnt um 17 Uhr im Bürgerzentrum in Vechelde.

Doris Meyermann, Ratsfraktionsvorsitzende der Vechelder Grünen, sieht die geplante Erhöhung kritisch: „Eine Anhebung von 15 Prozent ist schon happig. Wir sind gespannt auf die Darlegungen im Ausschuss.“ Vor dem Hintergrund, dass SPD und Grüne das Ziel verfolgten, kostenlose Kita-Plätze anzubieten, seien 63 Euro für die Verpflegung „ein großes Angehen“, zumal das Kita-Essen in der Stadt Peine mit 52 Euro deutlich günstiger sei. „Sicher, gutes Essen will auch honoriert werden, aber man muss auch gucken, ob es günstigere Anbieter gibt“, meint Meyermann.

Anders sieht das Romec Manns, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Er erinnert an einen gefassten Grundsatzbeschluss: „Ein unentgeltliches Mittagessen wäre wünschenswert, ist aber eine gesamtstaatliche Aufgabe“, erklärt er. „Es kann nicht sein, dass die Kommunen das bezahlen.“ Zudem werde bereits von diesem Grundsatz abgewichen, denn die Gemeinde Vechelde gebe an die Eltern nur die Kosten für das Essen weiter und zahle die Personalkosten selbst. „Die Steigerung ist schlichtweg durch den Caterer zustande gekommen und die geben wir weiter. Diejenigen, die wenig Geld haben, haben sowieso Anspruch darauf, die Gebühren erstattet zu bekommen.“

Auch CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Uwe Flamm sieht die geplante Erhöhung als eher unproblematisch an: „Die Lebensmittelpreise steigen, vor diesem Hintergrund kann ich die Anhebung nachvollziehen, auch wenn es für die Eltern eine Belastung ist.“ Grundsätzlich könne er sich vorstellen, der Erhöhung zuzustimmen. „Das Essen muss kostendeckend sein“, so Flamm.

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