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"Moosarium" gewinnt ersten Preis

Vechelde "Moosarium" gewinnt ersten Preis

Vechelde. „Ohne Moos nix los“ haben die Schüler der Klasse 6.5 des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums Vechelde ihr Projekt genannt, mit dem sie den ersten Preis des bundesweiten Schulwettbewerbs „Tu’s Day“ gewonnen haben - gestern fand die Preisverleihung statt.

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Die glücklichen Gewinner: Die Klasse 6.5 mit Bio-Lehrerin Petra Wassmann (hinten Mitte) hat den „Tu‘s Day-Wettbewerb“ gewonnen – mit dem „Moosarium“. Tamara Moll von „Mehr wissen! Mehr tun!“ (hinten links) überreichte gestern den Preis.

Quelle: web

Ein „Moosarium“, ein Terrarium mit verschiedenen Moosarten und Totholz sowie zahllosen kleinen Lebewesen wie Springschwänzen und Kellerasseln, hat den Schülern zwischen 11 und 13 Jahren zum Sieg verholfen. In einer Internet-Abstimmung hatten sich die Vechelder gegen 18 andere Schulen durchgesetzt.

Entstanden ist das Projekt, das die Schüler „Ohne Moos nix los“ genannt haben, im Zuge des Schulklimawaldes, der mittlerweile auf 3900 Bäume aufgeforstet wurde. Mit Biologie-Lehrerin Petra Wassmann beschäftigten sie sich mit dem Thema Wald: „Ein Wald kann ohne Moos nicht überleben“, weiß Sophia. „Denn Moos ist wichtig für den Wasserhaushalt des Waldes“, ergänzt Lea. Und Tim meint: „Es ist ein wichtiger Lebensraum für Tiere.“

Tamara Moll von der Initiative „Mehr wissen! Mehr tun“, die als Preis ein Schul-Schild und eine Urkunde überreichte, zeigte sich begeistert: „Ich fand das Projekt ganz toll, weil ich ein totaler Wald- und Moos-Fan bin.“

Hintergrund des Wettbewerbs: das Thema Nachhaltigkeit. Aber wie steht es mit den Projekten - sind sie selbst nachhaltig? Schulleiter Andreas Stein nennt ein Beispiel: Schon einmal hatte die Klasse am Wettbewerb teilgenommen, damals mit dem Projekt „Das schmeckt mir nicht“ zum Thema Lebensmittelverschwendung. „Anschließend haben Schüler darauf hingewiesen, dass es statt Plastiktüten in unserer Caféteria doch auch Papiertüten tun würden“, berichtet Stein. Durch diese Umstellung werde nun weniger Müll produziert.

Überhaupt: Beim Umweltschutz kennen sich die Schüler aus - von „nicht mehr so viele Wälder abholzen“, „Elektroautos benutzen“ und „mit dem Fahrrad fahren“ bis hin zum Stichwort „Energiewende“.

Am Ende gab es dann noch einen Preis: Schulleiter Stein überreichte im Namen des Fördervereins einen Zuschuss von 50 Euro für die Fahrt in den Klettergarten.

web

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