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Millionenprojekt: Vechelde will weitere Zufahrt zur Umgehungsstraße

Vechelde Millionenprojekt: Vechelde will weitere Zufahrt zur Umgehungsstraße

Vechelde. Um das neue Gewerbegebiet in Wahle zwischen der Umgehungsstraße (B 1) und der Ortslage sowie um eine weitere Erschließungsstraße zur B 1 in diesem Zuge ging es in der Sitzung des Vechelder Umwelt- und Planungsausschusses am Montagabend.

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Vechelde fordert eine zweite Zufahrt zur Umgehungsstraße B 1.

Quelle: A

Die Idee, eine weitere Zufahrt zur B 1 zu schaffen, kam aus der CDU-Fraktion und stieß im Ausschuss über die Parteigrenzen hinweg auf breite Zustimmung. Mit der Zufahrt könnte das gefährliche Linksabbiegen sowohl von der B 1 in den Ort hinein als auch vom Europakreisel kommend auf die B 1 entfallen, legte Ausschussvorsitzender Stefan Ring (CDU) dar.

Allerdings merkte Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) an: „Es wird schwierig, denn das ist ein Millionenprojekt, und die Gemeinde ist nur Bittsteller.“ Dennoch sollen nun Gespräche mit der im Auftrag des Bundes zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufgenommen werden.

Außerdem wurde vom Ausschuss einstimmig empfohlen, einen Bebauungsplan für das Gewerbegebiet aufzustellen. Im ersten Bauabschnitt soll hinter dem Baustoffhandel Freitag eine Fläche von 2,5 Hektar inklusive Straße erschlossen werden, sodass etwa rund 20 000 Quadratmeter Gewerbefläche entstehen. Dort könnten sich etwa zehn Betriebe ansiedeln, erklärte Erster Gemeinderat Ralf Werner. Vornehmlich gehe es darum, Erweiterungsmöglichkeiten für bereits in Vechelde beheimatete Betriebe zu schaffen. 300 000 Euro stehen für den Flächenankauf im Haushalt bereit.

Ein weiteres großes Thema des Abends war die ablehnende Haltung der Landesbehörde für Straßenbau bezüglich des Kreuzungsumbaus (Hildesheimer Straße/Köchinger Straße/Peiner Straße) im Vechelder Ortskern. „Wir haben überraschend aus der Zeitung erfahren, dass die Behörde keinen Bedarf dafür sieht“, so Marotz. Dies habe sich in Gesprächen bislang aber immer anders dargestellt.

Dass der Umbau dringend nötig ist, ergibt sich aus Sicht der Vechelder Verwaltung aus drei Gründen: Zum einen handele es sich um eine rechtwinkelige Verkehrsführung, die erst ein Links- und dann ein Rechtsabbiegen erfordere. Zum anderen gebe es nur einen „Minimalradweg“ auf dem Fußgänger und Radfahrer gefährdet seien. Und drittens gebe es zu Stoßzeiten lange Rückstaus auf der Köchinger Straße, da es dort nur noch eine Abbiegespur gebe.

Diese Argumente hat der Bürgermeister in eine Vorlage für den Verwaltungsausschuss aufgenommen, um dem Ganzen von politischer Seite Nachdruck zu verleihen.

Zudem seien die politischen Kräfte aufgefordert, das Anliegen in den Landtag zu tragen. „Die Straßenbehörde muss noch einmal darüber nachdenken“, bekräftigte Marotz. Die Gemeinde sei auch zu einer unkonventionellen Kostenteilung bereit.

mir

Das sagt die Landesbehörde

Bernd Mühlnickel, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel, bestätigt auf PAZ-Anfrage die ablehnende Haltung zum Kreuzungsumbau im Vechelder Ortskern. „Im Augenblick gibt es keine vernünftige Erklärung, warum man dafür Steuergeld in die Hand nehmen sollte“, so der Behördenchef.

Der Knotenpunkt sei erst vor nicht allzu langer Zeit umgebaut worden und die Verkehrssicherheit scheine gegeben, auch wenn der Versatz unglücklich sei. Die Probleme hinsichtlich der Nebenanlagen kann Mühlnickel nachvollziehen: „Aber dafür ist die Gemeinde zuständig.“ Die Rückstaus auf der Köchinger Straße ließen sich möglicherweise durch eine andere Ampelschaltung verringern.

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