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Merkel-Parodie: Reiner Kröhnert brillierte im „teatr dach“

Wendeburg Merkel-Parodie: Reiner Kröhnert brillierte im „teatr dach“

Meerdorf. Teatr-dach-Chef Albrecht „Ali“ Schultze begrüßte das Publikum auf dem gut gefüllten Theaterdachboden und versprach nicht zu viel, als er Reiner Kröhnert - zum ersten Mal zu Gast - als tollen Stimmenimitator, Schauspieler und Kabarettisten ankündigte.

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Begeisterte das Meerdorfer Publikum mit seiner Merkel-Parodie: Kabarettist Reiner Kröhnert.

Quelle: rb

Politisch korrekt gekleidet persiflierte Kröhnert, mit den typischen herabfallenden Mundwinkeln, den Aufstieg von Bundeskanzlerin Angela Merkel, der „Geisha aus der Uckermark“ und über die weiteren „Trockengestecke im Körperschatten von Helmut Kohl“. Gern zitierte er dabei Luther: „Hier stehe ich und kann nicht anders.“

In kurzem Wechsel ging es weiter über die gesamte politischen Bühne von damals bis heute. Der Vergleich des Esels mit einem Politiker sei impertinent, da es sich bei diesem Tier um ein intelligentes Wesen handele. Einzig ausgestattet mit einem weißen Sessel und manchmal wechselnden Kopfbedeckungen präsentierte Kröhnert ebenso brillant den Papst mit bissiger Kritik, die Kanzlerin als das Gegenteil von charismatisch, Hans-Dietrich Genscher, der die Namen der Politiker aus der eigenen und der anderer Parteien verwechselt, Wilfried Kretschmann als radikalen Hardcore-Realisten im politischen Trigespräch zu Stuttgart21 und Jürgen Trittin mit dem Hinweis: „Die Grünen brauchen wieder ein Thema“. Großes Gelächter gab es für die Parodie von Erich Honecker, der mit Gerhard Stoltenberg in der Vorhölle schmorte, und nicht versteht wieso - schließlich redeten sie sich alles schön und es musste zum Bruderkuss kommen.

Mucksmäuschenstill wurde es im Publikum als vermeintlich Klaus Kinski, schauspielerisch exzellent dargestellt, in den Sessel sank und seine grotesken Realitäten über das Publikum ergoss. Gänsehaut pur. Zwischendrin präsentierte der Kabarettist Ausgaben von „Der Intellekt hat viele Gesichter“ mit Michel Friedman. Beginnend mit seinem Gast Boris Becker, der wie er meint, als Philosoph naturbegabt sei: „Ich sag mal so, ich bin wer ich bin und das bin ich auch.“ Mehrfacher Szenenapplaus.

Nach der Pause ging es weiter mit Satire über Hintze und Pofalla, Katzenberger und Bohlen bis zur Enthüllungsaffäre um Snowden. Fazit: Eine tolle Veranstaltung als Start in das zweite Halbjahr des „teatr dachs“!

oh

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