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„Menschen nicht im Matsch sitzen lassen“

Vechelde „Menschen nicht im Matsch sitzen lassen“

Vechelde. Die Häuser zu eng gebaut, kein Telefon- und Internetanschluss, Probleme mit dem Ab- und Regenwasser sowie keine Erschließungsstraße: Von zahlreichen Baumängeln im Neubaugebiet auf dem ehemaligen Gärtnereigelände in Vechelde zwischen Hildesheimer Straße/ Am Schützenplatz/ Berliner Straße und Köchinger Straße berichtete Kerstin Wahlbuhl, künftige Wohnungseigentümerin, am Montagabend in der Sitzung des Vechelder Gemeinderates. „Kann die Gemeinde nicht bei der Erschließung helfen?“, wandte sie sich hilfesuchend an die Ratsmitglieder.

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Streit um Baumängel gibt es im Neubaugebiet auf dem früheren Gärtnereigelände in Vechelde: Nun signalisierte die Gemeinde Vechelde Unterstützung.

Quelle: im

Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) erklärte: „Verwaltungsrechtlich haben wir nichts damit zu tun.“ Die Festsetzungen des Bebauungsplans seien eingehalten worden, die Entscheidung, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, müsse von jedem selbst getroffen und getragen werden. Dennoch wolle sich die Gemeinde dem Hilfeersuchen nicht gänzlich verschließen: „Man kann die Menschen nicht im Matsch sitzen lassen“, betonte der Verwaltungs-Chef. Er wolle zusammen mit Bauamtsleiter Ralf Werner auf den Bauunternehmer zugehen und überlegen, ob sich die Gemeinde - ohne Rechtsverpflichtung - bei der Erschließung einbringe. „Vielleicht mit einer Erschließungsstraße bis an die Gebäude heran“, so Marotz.

Wahlbuhl zeigte sich erfreut über dieses Entgegenkommen: „Ich fand es gut, dass Herr Marotz sich in der moralischen Pflicht sieht, unterstützend zu wirken.“ Laut Kaufvertrag hätte die Wohnung, in die einmal ihre Mutter einziehen soll, bereits im Oktober 2012 bezugsfertig sein sollen, berichtet die 50-jährige Vechelderin. Ihr, wie auch weiteren Betroffenen, seien dadurch finanzielle Schäden entstanden - etwa durch Mietausfall.

Der verantwortliche Makler sagte auf Anfrage der PAZ zu den erhobenen Vorwürfen: „Es ist alles lang und breit diskutiert worden.“ Mehr könne er dazu nicht beitragen. Der Bauunternehmer war gestern für die Redaktion telefonisch nicht erreichbar. Auch von der Bauaufsichtsbehörde, dem Landkreis Peine, gab es keine Informationen: „Aufgrund eines laufenden Verwaltungsverfahrens können wir dazu keine inhaltliche Stellungnahme abgeben“, so Kreissprecher Henrik Kühn.

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