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Meerdorfer Talente im teatr dach

Wendeburg Meerdorfer Talente im teatr dach

Meerdorf. Es muss an der bevorzugten Dachlage liegen - an dieser besonderen Nähe zum Himmel. Denn nur so ist erklärlich, dass teatr dach-Intendant Ali Schultze seine gut 100 Gäste zum Sommerfest wiederum unter beinahe makellos blauem Himmel empfangen konnte.

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Tanzende Cowgirls aus Woltorf zeigten in karierten Blusen und gut behütet ihre Fähigkeiten im Line-Dance.

Quelle: rb

Und wie an bedeutenden Bühnenhäusern weltweit üblich, stellte sich auch in Meerdorf politische Prominenz zum Schaulaufen ein - allerdings auf dem grünen Rasen statt auf dem roten Teppich: Ortsbürgermeister Jochen Hansmann (SPD) ließ es sich nämlich nicht nehmen, auf der improvisierten Theaterbühne Flagge zu zeigen.

Apropos Theaterbühne: Theatersommergäste fordern Bühnenkurzweil und sind bei Ali Schultze damit an erster Adresse. So ließen sich im romantischen Garten die Besucher an der Kuchentheke bei kalten und heißen Getränken zu Vorzugspreisen zu süßen Sünden verführen und anschließend von talentierten Meerdorfern trefflich unterhalten.

Vom Meerdorfer Gesangverein beispielsweise, der „an einem Tag so schön wie heute“ den sich an „des Lebens freuenden“ Vater als „Wandersmann“ pries. Und das derart engagiert, dass sich das schmausende Publikum gerne stimmlich beteiligte.

Tanzende „Cowgirls“ aus Woltorf zeigten in karierten Blusen und traditionell behütet ihre Fähigkeit im Line-Dance. Und wenn Liesel Bonnewitz auf ihrem Akkordeon Musette-Walzer zaubert, weht ein Duft von laissez-faire durch den „Dach-Garten“.

Wer Schatten sucht, überlasst seinen sicheren Sitzplatz wartenden Gästen und begibt sich auf eine ganz besondere Entdeckungsreise durch das nachmittäglich stille menschenleere teatr dach, das sich dem Besucher ja üblicherweise meist zur Abendstunde und voller Menschen präsentiert.

Von unten klingt während des Spazierganges chinesische Musik ins dämmerige Parkett. Dunja Hauchstein bringt nämlich auf der Gartenbühne mit ihren Tänzerinnen das Publikum nicht nur zu schweigendem Genuss, sondern entlockt ihm auch begeistertem Applaus mit Fächer- und Schwerttänzen, deren historische und kulturelle Hintergründe sie zudem erklärt. Mit Schwertern dürfen Gegner nämlich nur kampfunfähig gemacht und nicht entseelt werden.

Eine schöne Sitte, die auch die zahlreichen Wespen, die aufdringlich ihren Anteil an Kuchen und süßen Getränken forderten, begrüßen würden.

wos

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