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Marotz: "Wir wollen direkt handeln können"

Vechelde Marotz: "Wir wollen direkt handeln können"

Vechelde. Separate Eingänge für Grund- und Hauptschüler, getrennte Pausenflächen: So sehen die Planungen der Gemeinde Vechelde aus. So schnell wie möglich will sie das Grundschul-Gebäude vom Landkreis übernehmen (PAZ berichtete). Derzeit werden laut Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) die technischen Voraussetzungen abgeklärt.

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Grund- und Hauptschule Vechelde: Eigentümer des Gebäudes ist der Landkreis, die Gemeinde will den nördlichen Teil für die Grundschüler übernehmen.

Quelle: A

Hintergrund für die Pläne der Gemeinde seien die Brandschutzmängel, erläuterte Marotz. „Wir wollen die Grundschule im eigenen Gebäude schnellstmöglich mit dem technischen Standard versorgen, der notwendig ist.“ Bislang müsse sich die Gemeinde nach der Vorgehensweise des Kreises richten. Dieser ist Eigentümer des Gebäudes und Träger der Hauptschule. Dies solle kein Vorwurf an die Kreisverwaltung sein, betont Marotz: „Aber wir wollen direkt handeln können.“

Seinen Worten zufolge überprüfe derzeit ein Fachingenieurbüro in Abstimmung mit dem Landkreis die technischen Voraussetzungen. Dabei gehe es vor allem um die Heizungs- und Stromversorgung. Parallel dazu überprüfe ein Architekt die räumlichen Voraussetzungen. So sollen laut Marotz die Zugänge separiert und die Pausenfläche aufgeteilt werden. Dabei solle auch der „Denkmalplatz“ an der Hildesheimer Straße schräg gegenüber der Polizei in die Freifläche der Grundschule einbezogen werden. „Wir wollen damit dem seit Jahren bestehenden Elternwunsch Rechnung tragen, dass Grund- und Hauptschüler getrennt werden“, so Marotz.

Zweifel, dass der Kreis dem Ansinnen der Gemeinde zustimmt, hat er nicht: „Der Landkreis hat sich Gesprächen nicht verschlossen“, erklärt er.

Für die Beseitigung der Brandschutzmängel – hier gehe es um die Absicherung von Treppenhäusern, die Beseitigung von Oberlichtern in Klassenräumen und die Bildung von Brandabschnitten – müsse die Gemeinde mehrere 100000 Euro investieren, hinzu kämen Kosten für den Umbau. Darüber hinaus ändere sich für die Gemeinde kostentechnisch nichts: „Wir zahlen bereits 100000 Euro pro Jahr für die Instandhaltung und den Betrieb“, so Marotz. Er hofft, dass die Gemeinde den Gebäudeteil im April kommenden Jahres übernehmen kann. Nötig sei dafür ein Ratsbeschluss.

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"Brandschutz muss ertüchtigt werden, Planungen laufen"

Das Ansinnen der Gemeinde sei dem Landkreis bekannt, teilt Kreissprecher Henrik Kühn auf PAZ-Anfrage mit. Derzeit würden dazu Gespräche geführt.

Im Falle einer Entscheidung zugunsten einer Übertragung des Gebäudeteils an die Gemeinde müssten die politischen Gremien beteiligt werden, so Kühn. Zum Brandschutz teilte er mit: „Der Brandschutz muss in der Tat ertüchtigt werden, die Planungen hierzu laufen.“ Offen ist, wann die Brandschutzmängel behoben werden. Derzeit werde eine Brandwache in der Grund- und Hauptschule durch zwei geschulte Mitarbeiter des kreiseigenen Immobilienwirtschaftsbetriebes sichergestellt, so Kühn: „Sie kontrollieren im Wechsel stündlich die gesamte Grund- und Hauptschule und führen mittels eines Protokolls den Nachweis über diese Kontrollgänge.“

Eine Brandwache werde täglich so lange gewährleistet, bis alle Schüler die Schule verlassen hätten. Zudem sei ein Teil des Lehrerkollegiums entsprechend geschult worden, „sodass hier ebenso entsprechende Kenntnisse hinsichtlich einer Brandwache vorhanden sind.“

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