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Mantrasingen: Ein Konzert der besonderen Art

Wendeburg Mantrasingen: Ein Konzert der besonderen Art

Wendeburg. Ein Konzert der besonderen Art erlebten die Besucher des Mantrasingens in Wendeburg. Yogalehrer Bernd Bachmeier trat mit anderen Musikern in der St.-Elisabeth-Kirche auf und versuchte den rund 50 Gästen unter anderem Schutz- und Heilungsmantras näherzubringen.

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Bernd Bachmeier (Mitte) präsentierte gemeinsam mit Musikerkollegen vor rund 50 Gästen in der Wendeburger St.-Elisabeth-Kirche Mantras.

Quelle: rb

Die Musiker begannen das Mantrasingen ohne Einführung mit dem ersten Lied. Das Heilungsmantra für sich oder andere bestand aus einer sich immer wiederholenden Strophe. Dadurch entstand ein gleichmäßig rhythmischer Ton, der die Besucher in den Bann zog. Nach dem ersten Lied bat Bernd Bachmeier um einen Moment der Stille. Vollkommen ruhig saßen die Besucher auf ihren Plätzen und genossen die Stille. „Wenn wir singen, sprechen wir zu Gott. Und wenn wir danach einen Moment still und ruhig sind, spricht Gott zu uns“, erklärte Bachmeier die Bedeutung dieses Moments. Auch die Mantras haben immer einen Zusammenhang mit Gott. Sie stammen aus der christlichen, jüdischen und indischen Tradition.

Beim nächsten Lied „Nigun II“ handelte es sich um ein jüdisches Mantra. Bei der sehr dynamischen Melodie lud Bachmeier zum Mitklatschen ein. „Und auch Mitsingen ist erwünscht“, fügte er hinzu. Bei dem Text „Jei dei die“ hatten es die Besucher auch nicht schwer mit dem Mitsingen. Typisch für Mantrasingen wurde auch hier der eine Satz immer wiederholt. Der ansteckende Rhythmus hatte bald alle Gäste erfasst, und eine positive Stimmung breitete sich aus.

Mal mit dynamischer Stärke, mal mit sanfter, ruhiger Hingabe wechselten sich die Mantras ab. Durch schnelles und langsames Singen und spielen der Instrumente wirkten die Mantras keineswegs eintönig oder langweilig. Auch die verschiedensten Instrumente wie Rasseln, Trommeln und Cello trugen zur Vielfalt der Lieder bei.

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