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Magisterarbeit über "ZeitRäume"-Konflikt

Vechelde Magisterarbeit über "ZeitRäume"-Konflikt

Vechelde. Ihre Magisterarbeit hat Nikolett Nemeth über den Konflikt um das Museum „ZeitRäume“ Bodenstedt geschrieben. Darin geht die 32-jährige Braunschweigerin den Motiven der Beteiligten nach. Mit der PAZ sprach sie über ihre Arbeit.

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Hat ihre Magisterarbeit über den Konflikt um die Hofstelle Bodenstedt geschrieben: Nikolett Nemeth.

Quelle: web

Die Idee zum Thema stammt von ihrem Professor Ulrich Menzel, der in Vechelde wohnt. „Er hatte Themenvorschläge im Internet veröffentlicht, darunter auch die ZeitRäume“, erzählt die junge Frau, die an der Technischen Universität Braunschweig gerade ihre Magisterprüfung in Politikwissenschaften abgelegt hat.

Bei der Suche im Internet stieß Nikolett Nemeth auf den Werbeflyer der Gemeinde Vechelde mit der Beschreibung der alten Hofstelle aus dem Jahr 1878. „Für mich war das total spannend“, beschreibt die 32-Jährige, die in Ungarn geboren wurde. „Ich habe großes Interesse an Kommunalpolitik und habe mir sofort Gedanken gemacht, welche Informationen und Fragestellungen für die Arbeit infrage kämen.“

Sie nahm Kontakt zur Vechelder Verwaltung auf, sprach mit Mitarbeitern und sah sich die Hofstelle drei Monate vor der Eröffnung an: „Das Objekt hat mich sehr fasziniert.“

Anhand von Zeitungsartikeln, Sitzungsprotokollen, aber auch zahlreichen Interviews - mit dem Bürgermeister, Gründern der Bürgerinitiativen pro und contra Hofstelle, dem Bodenstedter Ortsheimatpfleger und der Denkmalschutzbehörde - hat Nemeth den Konflikt um das Museumsprojekt vom Kauf bis hin zum Bürgerentscheid nachgezeichnet. Dabei hat sie etwas besonders überrascht: „Alle, mit denen ich gesprochen habe, waren sehr interessiert an der Arbeit, sehr offen und haben gerne geholfen.“

Ein Jahr lang hat sie recherchiert, am Ende stand die Erkenntnis, dass es sich um „einen parteipolitischen Konflikt“ handele. „Auch wenn es von der Bürgerinitiative ‚Contra Hofstelle‘ geleugnet wird“, sagt die Braunschweigerin. Andere Motive, etwa persönlicher Natur oder aufgrund der Vergangenheitsbewältigung im Hinblick auf die NS-Zeit und die Unterbringung von Zwangsarbeitern in der Hofstelle Bodenstedt, will sie nicht ausschließen. „Aber ich habe es nicht nachweisen können“, sagt Nemeth.

web

  • Eine Kopie der Magisterarbeit „ZeitRäume - Eine qualitative, soziologische Untersuchung eines kommunalpolitischen Konflikts unter Berücksichtigung der Motive der Beteiligten“ ist für eine Materialgebühr von zwei Euro bei der Gemeinde Vechelde erhältlich.
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