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Liebfrauenmilch-Orchestra machte Station in Wahle

Vechelde Liebfrauenmilch-Orchestra machte Station in Wahle

Wahle. Wenn der Sonnabend Nachmittag ganz allmählich in den frühen Abend mündet, die goldene Augustsonne noch goldener erscheint - wenn die Gartenarbeit erledigt, das Auto geputzt ist und das Bier im Kühlschrank wartet, dann hat man sie sich verdient: die gemütliche Pause. In Wahle lockt zuweilen der Kulturverein dazu ins „Cafè im Hof“ ein.

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Hofkonzert in Wahle: Das „Liebfrauenmilch-Orchestra“, hier mit Gastgeber Norbert Tegtbur (r.) präsentierte einen bunten Blumenstrauß an Melodien.

Quelle: rb

Die Verantwortung für die musikalische Unterhaltung legten die Organisatoren der „Dämmerstunde“ diesmal in die Hände des Liebfrauenmilch-Orchesters.

Um es vorwegzunehmen: Eine gute Entscheidung, denn die fünf Musikantinnen und Musikanten des Ensembles mit dem ungewöhnlichen Namen hielten sich an ihr Motto „Songs von hier und anderswo“ mit Musik von Country, über Folk, mit Exkursionen in die Schlagerwelt aus der Zeit, als Opa auf dem Moped noch die Lederjacke trug. Dabei reichen der Truppe aus Salzgitter-Steterburg für ihren durchaus bemerkenswerten Sound gerade mal zwei Gitarren oder wahlweise Mandoline und Banjo. Den Pfiff gibt zuweilen die Flöte, der Rhythmus kommt von Schellenkranz und Bodhran und - zum Augenreiben verrückt - vom sehr wirkungsvollen „Teekisten-Bass“, einem wahrhaft „einsaitigen“ Instrument bestehend aus indischer Teekiste, Besenstil und Wäscheleine, das so auch in der Augsburger Puppenkiste für Stimmung sorgen würde.

Die musikalische Wirkung der Lieder über „die Unzulänglichkeit des Lebens“ indessen ist höchst erfolgreich, der musikalische Trampelpfad reicht von Steterburg über Dublin nach Oklahoma und an den Mississippi. Das Publikum wandert gerne mit, lässt sich unterhalten von „Musik, die man so im Radio nicht hört“.

Und da lehnt sich beispielsweise „Molly Mallone“ an den „Lemon Tree“, tanzt mit „dem aus Hannover“ „Bossa Nova“ „on the sunny side of the street“. Das Hobby-Ensemble glänzt indessen nicht nur mit routiniertem Instrumenteneinsatz, sondern überzeugt auch stimmlich durchaus.

Von ihrem ungewöhnlichen Band-Namen hat sich das Ensemble übrigens von kreativen Bezeichnungen auf Weinflaschen-Etiketten inspirieren lassen - wobei „Nacktarsch“, also die amtliche Bezeichnung einer bekannten Moselweinlage, von vornherein ausgeschlossen gewesen sei. Von den Erinnerungen an ihre eigene Hochzeit vor 24 Jahren haben sich auch Gudrun und Andreas Weleda aus dem Nordkreis nach Wahle locken lassen - weil schon damals zwei der heutigen Liebfrauenmilch-Bubis ihre Feier rockten. Schönes bleibt…

uj

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