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Lesetipp: „Love in Vain“ - Hommage an Robert Johnson

Lengede Lesetipp: „Love in Vain“ - Hommage an Robert Johnson

Lengede. In Zusammenarbeit mit den Kreisbüchereien in den Gemeinden des Landkreises Peine veröffentlicht die PAZ Lesetipps. Der heutige Beitrag stammt von Christina Fröhlich, Kreisbücherei Lengede. Sie empfiehlt den biografischen Comic „Love in Vain - Robert Johnson 1911-1938“ von Mezzo (Illustrationen) und Jean-Michel Dupont (Text).

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Christina Fröhlich von der Kreisbücherei Lengede empfiehlt den biografischen Comic „Love in Vain“ über Robert Johnson.

Quelle: jaw

Zum Inhalt: Ein Juke Joint im Mississippi Delta an einem Samstagabend, irgendwann in den 1930er-Jahren. Männer und Frauen kommen in diesen verruchten Schuppen, um zu trinken, zu essen, zu tanzen und vor allem, um dem Bluesman zuzuhören, der hier auf der Bühne steht. Wer ist dieser Mann, der die Damenwelt bezirzt, alles trinkt, was ihm angeboten wird und - ganz nebenbei - Gitarre spielt wie der Teufel selbst?

„Love in Vain” erzählt die geheimnisumwitterte Geschichte des Bluesmusikers Robert Johnson, geboren 1911 in Hazlehurst, Mississippi, gestorben 1938 in Greenwood, Mississippi. Sie berichtet in kleinen Episoden und Anekdoten davon, wie Johnson in einer Patchworkfamilie im vom alltäglichen Rassismus geprägten Süden der USA aufwuchs.

Die vom französischen Zeichner Mezzo atmosphärisch gezeichneten Bilder versetzen den Leser in ein fast düsteres Drama und berichten von einem Leben geprägt von Armut, Sex, Alkohol, Gewalt und Musik - und natürlich von Johnsons legendärem Pakt mit dem Teufel an einer Straßenkreuzung in Clarkesdale, wo er in die Geheimnisse des Gitarrenspiels eingeweiht worden sein soll. Der Preis dafür: Seine Seele…

Lediglich zwei Fotos von Johnson und 29 seiner Songs sind überliefert, aufgenommen während zweier Sessions in seinen letzten beiden Lebensjahren. Darunter befinden sich Klassiker wie „Sweet Home Chicago“, „I’m a Steady Rollin‘ Man“ und „Love in Vain“.

Im Laufe der Zeit inspirierte und beeinflusste Johnsons Gitarrenspiel und Songwriting die unterschiedlichsten Musiker, darunter Jimi Hendrix, Bob Dylan und die Rolling Stones. Keith Richards nannte ihn „den größten Folk-Blues-Gitarristen, der jemals gelebt hat“.

Wo er begraben ist, weiß heute niemand mehr genau. In Morgan City (Mississippi) findet sich ein Gedenkstein für Robert Johnson mit der folgenden Aufschrift: „Robert Johnson. ,King of the Delta Blues Singers.‘ His Music struck a Chord that continues to resonate. His Blues adressed Generations he would never know and made Poetry of his Visions and Fears.“ (Übersetzt ungefähr: Robert Johnson. König der Delta Blues Singers. Seine Musik schlägt Saiten an, die nachhallen. Sein Blues erreicht Generationen, die er niemals kennenlernen wird und erzählt poetisch von seinen Träumen und Ängsten.)

  • „Love in Vain - Robert Johnson 1911-1938“ von Jean-Michel Dupont und Mezzo ist im Verlag Egmont Graphic Novel erschienen (ISBN 978-33770-45523-6, 72 Seiten, 22,99 Euro).
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