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Lengeder Dauerausstellung überarbeitet

Lengede Lengeder Dauerausstellung überarbeitet

Lengede. Die Geschichte der Dauerausstellung im Lengeder Rathaus beginnt am 40. Jahrestag des Grubenunglücks im Jahr 2003. Seitdem trägt sie den Titel „Lengede - im Fokus der Welt“. Nun wurde die Präsentation ergänzt.

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Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas vor einem Ausstellungsstück. Die nun erweiterte Dauerausstellung erinnert an das Grubenunglück von Lengede vor 50 Jahren.

Quelle: im

Bisher zu sehen waren nicht nur diverse Bergbauutensilien wie Grubenlampen, Werkzeuge oder die Dahlbuschbombe, sondern ebenso verschiedene Tafeln mit diversen Informationen zur Lengeder Bergbaugeschichte seit 1824 sowie viele Zeitungsartikel aus der Bildzeitung zum Grubenunglück.

Doch nicht nur der Bergbau wird in der Ausstellung beleuchtet: Auch die Geschichte der Lengeder Region wird behandelt: Die Lebewelt von vor 80 Millionen Jahren wird anhand von gefundenen Muscheln oder eines Stoßzahn-Nachbaus lebendig erklärt. Die Gemeinde erhielt damals diverse Ausstellungsstücke vom Kreismuseum, von der Ortsheimatpflege, von einigen Bergleuten und von der Familie Bilges.

Anlässlich des 50. Jubiläums des Wunders von Lengede wurde die Ausstellung nun ergänzt und wird am Mittwoch, 23. Oktober, um 18 Uhr eröffnet. Die Besucher erwarten technische Neuerungen, die von verschiedenen Sponsoren aus dem Bergbaubereich und beim Wunder beteiligte Firmen finanziert wurden. Zwei Hörstationen und ein Bildschirm erwarten die wissenshungrigen Besucher nun im Rathaus. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm, der das Wunder von Lengede darstellt. Zu hören sind Originalaufnahmen der Rettungsaktion über- und untertage.

Von Donnerstag, 24. Oktober, bis Donnerstag, 7. November, also genau dem Zeitraum des Unglücks bis zur berühmten Rettung elf vermisster Bergleute vor 50 Jahren, gibt es zusätzlich eine Sonderausstellung zu sehen. 16 Tafeln zeigen dann regionale Zeitungsartikel der zwei Wochen bis zur Rettung. Unter anderem sind hier auch viele Artikel der Peiner Allgemeinen Zeitung von 1963 zu lesen.

Die Ausstellung ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag, 8 bis 18 Uhr, und Freitag, 8 bis 12 Uhr, geöffnet, der Eintritt ist frei.

mea

  • Am 25. Oktober erscheint das große PAZ-Sonderheft zum 50. Jahrestag des Unglücks. Es kostet 3,50 Euro und ist in der Geschäftsstelle erhältlich.
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