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Lengeder Bürgermeister kritisiert Minister: "Land lässt kommunale Schulträger im Stich"

Lengede Lengeder Bürgermeister kritisiert Minister: "Land lässt kommunale Schulträger im Stich"

Lengede. Im November hatte die Gemeinde Lengede einen Brief ans Kultusministerium geschickt, in dem sie die ihrer Meinung nach starre Regelung zu Besoldungsgrenzen und Voraussetzungen für die Schaffung von Konrektor-Stellen an Grundschulen kritisierte. Jetzt kam eine Antwort - und die schmeckte Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) so gar nicht.

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Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas kritisiert den Niedersächsischen Kultusminister Bernd Althusmann. Streitpunkt sind die Voraussetzungen für die Schaffung von Konrektor-Stellen an Grundschulen.

Hauptkritikpunkt des Lengeder Verwaltungs-Chefs: Nach der aktuellen Regelung der schwarz-gelben Landesregierung sei eine Konrektorenstelle an einer Grundschule erst ab einer Mindestanzahl von 180 Schüler vorgesehen. „Diese 180-Schüler-Grenze behindert seit Monaten auch in der Gemeinde Lengede eine zeitnahe Wiederbesetzung von Stellen an Grundschulen“, sagt Baas. „Das geht zu Lasten der Schüler, Eltern und nicht zuletzt auch der engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die für ihren zunehmenden Arbeitsaufwand eine gute Bezahlung und eine angemessene Stellenanzahl erwarten dürfen.“

Der Lengeder Verwaltungs-Chef habe sich deshalb vehement für eine Änderung eingesetzt und im November einen Brief an Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) geschrieben. Das Antwortschreiben habe ihn jedoch enttäuscht. „Der Kultusminister sieht wie wir eine Neubewertung des Besoldungsgefüges an Grundschulen als notwendig an, handelt aber nicht“, fasst Baas zusammen. Das Land lasse die Kommunen im Stich.

Schulen mit einem modernen Leistungsmodell, in dem ein Konrektor im Team mit der Schulleitung agiere, würden öffentlich gelobt, aktiv gefördert würden sie im ländlichen Raum jedoch nicht, so der Verwaltungs-Chef. Dabei müssten gerade die vom Land geforderten modernen Grundschulkonzepte mit Ganztags­angeboten zwingend personell und damit auch finanziell besser ausgestattet werden, sollen sie ihrer gesellschaftlichen und bildungspolitischen Aufgabe gerecht werden.

„Nach der jetzigen Verweigerung bleibt uns nur zu hoffen, dass die neue Landesregierung ihren Spielraum zügig nutzen wird, um die Stellenausstattung der Grundschulen zu verbessern. Nur so können attraktive Schulstandorte auch im ländlichen Raum erhalten bleiben“, sagt der Lengeder Bürgermeister „Und wir in Lengede sind uns einig, unsere Grundschulstandorte erhalten zu wollen.“

mu

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