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Lengede: Preise für Ferienbetreuung steigen

Sitzung des Gemeinderats Lengede: Preise für Ferienbetreuung steigen

Um eine Gebührenerhöhung für die Kinderferienbetreuung in Lengede ging es bei der Sitzung des Gemeinderats am vergangenen Donnerstag. Ebenfalls beschlossen wurde ein Projektauftrag zur Schulwegsicherheit.

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Die Grundschule Lengede: Bisher fand hier noch die Ferienbetreuung statt, nun wechselt sie in das Jugendzentrum.
 

Quelle: Archiv

Lengede. Bisher fand die Ferienbetreuung der Gemeinde Lengede in den Grundschulen statt, die Kosten betrugen sechs Euro pro Tag. „Die Kinder waren in den Ferien also an dem Ort, wo sie auch während der Schulzeit schon immer sind“, sagt Maren Wegener (SPD), Bürgermeisterin der Gemeinde Lengede. Dies ändert sich ab den bevorstehenden Sommerferien mit dem Ratsbeschluss: Die Ferienbetreuung wird in das Lengeder Jugendzentrum verlegt, eine sozialpädagogische Begleitung gehört dazu. Das seit Jahren vom Jugendzentrum durchgeführte und bewährte Ferienprogramm soll von der Schulferienbetreuung unberührt bleiben. Ferienbetreuungszeiten können wöchentlich gebucht werden.

Die Gebühr dafür wurde seit der Einführung der Betreuung im Jahr 2008 nicht erhöht. Im vergangenen Jahr standen den Ausgaben für Personalkosten in Höhe von 13 900 Euro Einnahmen von 996 Euro gegenüber. Der Rat der Gemeinde beschloss mehrheitlich eine Erhöhung von sechs auf zwölf Euro pro Tag für die Ferienbetreuung, drei Euro kommen für ein Mittagessen hinzu. Mehrheitlich wurde der Beschlussvorschlag angenommen: Während die Fraktionen der SPD und Grünen zustimmten, lehnten CDU, FDP und AfD ab. Michael Kramer, Fraktionsvorsitzender der CDU, begründete die Ablehnung mit den gesunkenen Teilnehmertagen der Ferienbetreuung in den letzten Jahren. Trotz der Attraktivitätssteigerung sei eine Gebührenerhöhung kontraproduktiv – die zusätzlichen Einnahmen würden die Kosten trotzdem nicht decken. Der CDU hätte eine Überarbeitung des Beschlussvorschlags bis zu den Osterferien 2018 begrüßt, hieß es.

Einig waren sich alle Ratsmitglieder dann beim Thema Schulwegsicherheit: Der Projekt-Auftrag mit sechs Bausteinen inklusive Erstellung der Schulwegpläne für die drei Grundschulen soll vergeben werden. Bis August 2018 soll die Umsetzbarkeit des Projekts geprüft werden. Unter anderem gehören dazu bauliche Maßnahmen an Gefahrenstellen, ein Elternbrief, ein „Fußgängerpass“ für Kinder und Schulweglotsen. „Damit wurde ein gutes Zeichen auch für die Eltern in der Gemeinde gesetzt“, freut sich Wegener.

Von Dennis Nobbe

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