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Lengede: Freispruch im Schlägerei-Prozess

Lengede/Braunschweig Lengede: Freispruch im Schlägerei-Prozess

Mit Freisprüchen für die beiden Angeklagten endete gestern der Prozess vor dem Landgericht Braunschweig um zwei Fälle von Jugendgewalt in Lengede und Salzgitter. Das Gericht folgte damit den Anträgen der Verteidiger.

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Landgericht Braunschweig: Hier fand die Verhandlung statt.

Quelle: A

Braunschweig. Die Vorwürfe gegen die 16 und 19 Jahre alten Angeklagten waren massiv: Mit zwei Komplizen soll der 16-Jährige auf der Lengeder Bahnhofstraße angeblich einen Passanten durch Schläge und Tritte gegen den Kopf lebensgefährlich verletzt haben. Die Anklage lautete auf Totschlagsversuch. Der gleiche Vorwurf galt für das zweite Delikt: Beim Abenteuerspielplatz am Salzgittersee sollen der 16-Jährige und weitere Mitglieder seiner Clique einen weiteren Mann schwer misshandelt haben. Einer der Täter soll der 19-jährige Angeklagte gewesen sein.
Am Freitag nun hat das Landgericht entschieden, dass die beiden Angeklagten für die teilweise lebensgefährlichen Verletzungen zweier jugendlicher Opfer nicht verantwortlich gemacht werden können. Die Begründung: Die äußerst unterschiedlichen Aussagen der mehr als 40 während der Prozesses befragten Zeugen reichten nicht aus, um die beiden Angeklagten eindeutig als Täter zu überführen. Das Gericht folgte mit dem Freispruch den Anträgen der Verteidiger. Der Staatsanwalt hatte für die Angeklagten Strafen von zwei Jahren und fünf Monaten beziehungsweise einem Jahr und drei Monaten Gefängnis ohne Bewährung gefordert. Dem jüngeren Angeklagten hatte der Staatsanwalt versuchten Totschlag und schwere Körperverletzung, dem älteren Angeklagten nur schwere Körperverletzung vorgeworfen.

Der Prozess vor dem Landgericht hatte sich über Monate hingezogen – und wurde immer verwirrender. Dazu hatten vor allem die vielen Zeugen beigetragen, deren Aussagen oft vage blieben und manchmal sogar widersprüchlich waren. Konkretes kam vor allem von den Verteidigern, so zum Beispiel Kritik an den Ermittlungen. Sie bemängeln, die Polizei habe den Zeugen damals Fahndungsfotos von viel zu wenigen Verdächtigen gezeigt.

mu

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