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Lengede: Finanzen und Brand waren Thema

Lengede Lengede: Finanzen und Brand waren Thema

Lengede. Die Finanzen der Gemeinde Lengede waren Thema: Einstimmig beschloss der Rat den Haushalt 2014 mit einem Überschuss von 862 900 Euro. Aber auch der Brand in Broistedt wurde angesprochen.

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Der Haushalt war Thema im Gemeinderat - ebenso wie der Brand des Broistedter Sägewerks.

Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) lobte ausdrücklich die 250 Feuerwehrleute, die beim Brand des Sägewerks am Sonntagabend im Einsatz waren: „Der Einsatz war angesichts dieses verheerenden Feuers hervorragend. Viele Feuerwehrmänner und -frauen haben die ganze Nacht gedient.“ Baas selber sei in der Brandnacht stundenlang vor Ort gewesen, als Verantwortlicher für die Freiwilligen Wehren. Er habe auch bereits mit dem Geschäftsführer des Sägewerks gesprochen und die Unterstützung der Gemeinde angeboten: „Er hat mir dabei versichert, dass die Hallen wieder aufgebaut werden und die Arbeitsplätze erhalten bleiben.“ Letztlich müssten aber noch die Gesellschafter der Firma in Hildesheim darüber entscheiden.

Einhellig stimmten die Politiker für den vorgelegten Haushalt. CDU/FPD-Fraktionsvorsitzender Michael Kramer reklamierte den gestalterischen Anteil daran auch für seine Opposition, etwa die Anregung, den Ansatz für Straßenbau zu erhöhen oder die Hartnäckigkeit in punkto Räume für die Seniorenarbeit. Kramer fand aber auch kritische Punkte: So sehe er etwa Folgekosten beim Kunstrasenplatz des SV Lengede auf die Gemeinde zukommen, oder ein Verkehrschaos am neuen Broistedter Einkaufszentrum. Bauchschmerzen bereite ihm der Neubau der Friedhofskapelle Woltwiesche. Den Bahntunnel in Broistedt wiederum betrachtet er angesichts der Prognosen der Bahn als „langfristig doch recht sinnvoll“. Erfreulich sei die Steigerung bei den Schlüsselzuweisungen um gut 500 000 Euro, auch wenn „davon sofort wieder einiges an den Landkreis geht - vielleicht bald nach Hildesheim“, so Kramer, der erneut betonte, dass Fusionsgedanken für Lengede völlig überflüssig seien, da man nicht in finanzieller Not sei.

SPD-Fraktionsvorsitzende Maren Wegener zeigte sich stolz auf die Gemeinde, die erneut einen ausgeglichenen Haushalt vorlege. Auch die politische Arbeit für die Kommune sei erfolgreich und zukunftsgerichtet. Als Beispiele nannte sie die Ausweisung mehrerer Neubaugebiete, darunter eines für Passivhäuser. „Hier wird grüne Politik gemacht“ - auch ohne die Partei, die ihre zwei Plätze im Rat nicht besetzen könne. „Das schaffen wir Ratspolitiker auch so ganz gut“, sagte sie augenzwinkernd in Richtung Kramer. Ausdrücklich erwähnte sie die Einrichtung einer Schulsozialarbeiter-Stelle an den Lengeder Ganztagsschulen auf SPD-Antrag - „obwohl die Einrichtung eigentlich Aufgabe anderer sei“.

Der Rat beschloss den Haushalt ohne Gegenstimme.

sip

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