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Land fördert Schlosspark-Umgestaltung mit 132000 Euro

Vechelde Land fördert Schlosspark-Umgestaltung mit 132000 Euro

Vechelde. Es ist eine gute Nachricht für Vechelde: Das Land bezuschusst die Umgestaltung des Vechelder Schlossparks nach historischen Plänen mit rund 132 000 Euro. Das teilte Bürgermeister Hartmut Marotz mit.

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Im Mai dieses Jahres stellten Bürgermeister Hartmut Marotz (links) und Landschaftsarchitekt Kai-Uwe Grahmann die alten Pläne vor.

Quelle: A

Bei Gesamtkosten von rund 360 000 Euro bleiben also noch 228 000 Euro übrig, die die Gemeinde aus Mehrerlösen aus ihren Baugebieten zahlen will.

Der Schlosspark aus dem 18. Jahrhundert soll im Rahmen des „Tages der Braunschweigischen Landschaft“ im kommenden Jahr anhand historischer Unterlagen umgestaltet werden. Dabei sollen Pläne aus der Zeit des Barock und Rokoko als Vorlage dienen. Der neue Gestaltungsplan sieht die Einfassung der Rosenbeete mit Buchsbaum und Rasenparterres vor, zudem sollen die Heckenkabinette, das Linden-Oval, das Kastanienquartier und zahlreiche Spazierwege rekonstruiert werden. Eine breite Lindenallee soll Richtung Andreaskirche führen.

Ein weiteres Gestaltungsprojekt in Vechelde ist indessen ins Stocken geraten: Eigentlich sollte das „Tor der Ortschaften“, bereits Ende Oktober am Vechelder Bahnhof errichtet werden. Doch nun verzögert sich der Bau „um zwei bis drei Wochen“, erklärt Marotz.

„Wir haben noch keine Baugenehmigung vom Landkreis, weil das Grundstück, auf dem das Tor errichtet werden soll, sich laut Grundbuch noch im Eigentum des Bundes befindet.“ Der entsprechende Umtrag müsse nun vorgenommen werden, dann „ist es reine Formsache“, so der Bürgermeister. Wenn die Baugenehmigung vorliegt, sollen zunächst die Fundamentsarbeiten erfolgen und das Gelände soll für die Pflanzarbeiten hergerichtet werden. Ende November, Anfang Dezember, so die Prognose, könne dann das Tor errichtet werden.

Das Tor soll mit allen Wappen der 17 Vechelder Ortschaften versehen werden und damit auf die Vorgeschichte der Einheitsgemeinde Vechelde verweisen. Sie wurde am 1. März 1974 aus bis dahin 17 eigenständigen Gemeinden gebildet. Im Halbkreis vor dem Tor sollen Bäume gepflanzt werden. Auch der Standort am Vechelder Bahnhof ist nicht zufällig gewählt: Er liegt in der Achse der alten Bundesstraße, die wie ihre Vorläuferin, die Reichsstraße 1, bereits im Mittelalter maßgebliche Handelswege in Deutschland in Ost-West-Richtung waren.

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