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LED im Ort und Photovoltaik auf dem Dach:Gemeinde Lengede auf Energiesparkurs

Lengede LED im Ort und Photovoltaik auf dem Dach:Gemeinde Lengede auf Energiesparkurs

Lengede. Die Gemeinde Lengede gestaltet ihre kommunale Energiewende weiter aus: 2013 sind weitere Investitionen in klimaschonende und stromsparende Lösungen geplant. „Unser Mix aus Effizienzsteigerung, Kraft-Wärme-Kopplung und der Nutzung regenerativer Quellen ist erfolgreich -wir investieren dort weiter mit Augenmaß“, sagt Bürgermeister Hans-Hermann Baas. Er verweist auf neue Projekte wie 122 LED-Straßenleuchten sowie eine Kooperation zur Stromerzeugung auf dem Dach der Grundschule in Lengede.

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LED-Straßenlaternen verbrauchen 60 Prozent weniger Energie als die alten Lampen: In Lengede sollen 122 neue Leuchten installiert werden.

Dabei setzt die Südkreisgemeinde auf dezentrale Stromerzeugung: In den Grundschulen in Broistedt, Lengede und Woltwiesche liefern seit 2011 eigene Blockheizkraftwerke Strom und Wärme für die Gebäude. In Lengede geht man jetzt mit einer Kooperation zur weiteren Stromerzeugung aufs Dach: Eine 55-Kilowatt-Photovoltaikanlage wird demnächst aus Sonne gewonnene, klimaneutrale Energie ins Netz einspeisen „Hier agieren wir gemeinsam mit privaten Investoren, um dieses Projekt schnell umzusetzen“, so Baas. Die Gemeinde vermietet die Dachfläche der Schule, die Investoren finanzieren die Panels und den Betrieb. Etwa 20 000 der anvisierten Jahresleistung von 53 000 Kilowattstunden erhält die Schule - komplett klimafreundlich aus regenerativer Quelle. „Mehr benötigen wir Dank des schon vorhandenen Blockheizkraftwerks und neuer Beleuchtungskörper im sanierten Gebäudeteil nicht“, freut sich Baas.

Gerade hat der Verwaltungsausschuss den Weg für 122 neue LED-Leuchten in den Ortschaften Broistedt, Klein Lafferde, Lengede und Woltwiesche frei gemacht. Rund 70 000 Euro investiert die Gemeinde, sie hat für dieses Programm zudem 15 000 Euro Fördermittel des Bundes sichern können. Damit geht die zielgerichtete Leuchtenmodernisierung, die vor Jahren auch bei Dorferneuerungsprogrammen mit berücksichtigt wurde, weiter. „Wir verbessern damit die Energiebilanz“, so Baas.

Mit 2,3 Millionen Euro an Investitionssumme sei die Umrüstung der Kläranlage sicherlich ein herausragendes Projekt, das aber ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum neuen Energie-Mix im Gemeindegebiet leisten wird, so Baas, denn bei der Modernisierung wurde eine Klärgasnutzung mit eingeplant: „Dadurch können zukünftig nicht nur etwa 34 000 Euro an Energiekosten für die bislang hygienisch-verfahrenstechnisch notwendige Schlammerhitzung eingespart, sondern zugleich Strom im Wert von derzeit gut 40 000 Euro pro Jahr erzeugt werden. „Und als Mitgesellschafter der Gemeindewerke Peiner Land (GPL) übernimmt die Gemeinde Lengede auch bei der Stromversorgung kommunale Verantwortung“, betont Baas.

rd

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