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Kulturringchef Christopher Graffam tritt zurück

Wendeburg Kulturringchef Christopher Graffam tritt zurück

Wendeburg. Es ist das nächste Kapitel in dem nicht enden wollenden Stück um die Bortfelder Sporthalle. Jetzt ist Christopher Graffam, jahrelang Leiter des Kulturrings Wendeburg, zurückgetreten - wegen des Votums für Sporthallensanierung statt Neubau und fehlendem Blick der Politik auf die Bürger.

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Christopher Graffam war Leiter des Kulturrings Wendeburg - und ist jetzt unter anderem wegen des abgelehnten Neubaus der Sporthalle in Bortfeld zurückgetreten.

Quelle: A

Sofort nach Bekanntwerden des knappen politischen Votums gegen den Hallenneubau legte Graffam seinen Posten als Leiter des Kulturrings Wendeburg nieder. „Das Votum ist unfassbar und nicht verständlich“, sagt der Kulturschaffende. „Schlimm ist auch, dass einige abgestimmt haben, wissend, dass sie wohl selber nicht mehr allzu lang in der Politik bleiben werden.“

Die Entscheidung zum Rücktritt habe er aber nicht allein wegen des Turnhallen-Ärgers getroffen. Die Art und Weise, wie es einigen Politikern aus Ausschüssen und Rat „offensichtlich nur um die eigene Sichtweise geht und die Bedürfnisse der Bürger, die sie ja als Vertreter gewählt haben, außer Acht gelassen werden“, sei nicht immer zu ertragen. Es gehe häufig um „Opposition um jeden Preis“, bemängelt der ehemalige Kulturring-Leiter. „Ein Interesse an den Bedürfnissen der Bürger ist dabei nicht immer erkennbar.“ Zumindest mit der Verwaltung und den Verantwortlichen der Gemeinde sei die Zusammenarbeit zumindest für Kulturschaffende allerdings gut, sagt Graffam.

Mehr Unterstützung der Kulturschaffenden in Wendeburg sei dennoch wünschenswert. „In Sport und Jugend geht es sehr viel einfacher als bei der Kultur, auf die manchmal notwendige Unterstützung zu zählen.“ Dass zumindest dort viel getan werde, sei zwar eigentlich positiv - wichtig seien aber eben alle genannten Bereiche. Eine Gemeinde könne nur wachsen, wenn sie attraktiv sei - mit vielen Angeboten für Bürger mit verschiedenen Interessen und aller Altersklassen.

Wenn den Kulturschaffenden die nötige Unterstützung verwehrt bleibe oder erschwert werde, müssten sie eben weiter alles selbst in die Hand nehmen - vom Suchen von Spielstätten über das Organisieren von Proberäumen bis hin zur Werbung. „Dafür will ich Zeit und Energie haben, denn hier bewegen wir sehr viel, über einige Mitglieder in den Ausschüssen und im Rat wohl eher nicht.“

js

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