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Kritische Texte beim ersten Poetry Slam

Vechelde Kritische Texte beim ersten Poetry Slam

Vechelde. Gesellschaftskritische und nachdenkliche Texte trugen Jugendliche beim ersten Poetry Slam im Vechelder Jugendzentrum am Bahnhof vor. Den Kontest entschied Philip Gabelstaper für sich.

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Das Publikum stimmte ab: Die Zuschauer bewerteten die einzelnen Slammer.

Quelle: ck

Bei einem Poetry Slam präsentieren die Teilnehmer auf einer Bühne dem Publikum selbst geschriebene Texte zu unterschiedlichen Themen. Das stimmt dann ab, welcher Kandidat mit seinem Vortrag am besten ankam.

Acht Anmeldungen verzeichnete die Premiere. „Eigentlich hatten sich über 15 Slammer angekündigt, leider haben wieder viele abgesagt“, sagte Johannes Gemke vom Jugendzentrum etwas enttäuscht. Den Großteil der Organisation hatte der ehrenamtliche Mitarbeiter und selbst Texteschreiber, Louis Gemke, übernommen. Er stimmte die Zuhörer ein mit seinen niedergeschriebenen spitzfindigen Gedanken zu „Ich und die Schwierigkeit, dem Publikum zu gefallen“. Der Konsum ersticke die revolutionäre Ader der Jugend. In einem grotesken, fiktiven Dialog mit einem Känguru - mal flüsternd, dann wieder brüllend - kam Gemke zu dem Schluss: Auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit.

Die Wettbewerbsteilnehmer durften jeweils fünf Minuten slammen. Auch ein Team war dabei, das Duo bekam sieben Minuten Sprechzeit. Die 17-jährige Felicitas Beine und der gleichaltrige Lukas Busch kritisierten in ihrem Text „Generation gedankenlos“ die oft unkritische Gesellschaft. Das kam an beim Publikum, das den Auftritt mit anerkennendem Applaus und schließlich dem dritten Platz belohnte.

Matthias Faska (20) beschäftigte sich in seinem Vortrag über die Freiheit der eigenen Meinung, die für viele ein ewig verborgenes Geheimnis bliebe. Jede Zuschauerreihe bekam Punktekarten von eins bis zehn. Direkt nachdem ein Slammer seiner Auftritt hatte, einigten sich die einzelnen Reihen auf eine Punktzahl. Das ergab in der Summe den Endstand zur Siegerbewertung.

Den zweiten Platz belegte Sören Dirksen-Thedens. Nach der Siegerehrung ergab sich spontan eine Art offene Lesebühne, auf der Slammer weitere Texte vortrugen - unbewertet.

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