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Krippenplätze: Rot-Grün scheitert mit Antrag im Rat

Wendeburg Krippenplätze: Rot-Grün scheitert mit Antrag im Rat

Wendeburg . Hoch her ging es gestern Abend in der Sitzung des Wendeburger Rates: Ursache dafür war ein Antrag der rot-grünen Mehrheitsgruppe. Sie wollte einen Grundsatzbeschluss fassen, um den tatsächlichen Bedarf an Krippenplätzen zu erfüllen, scheiterte jedoch. Zwei Grünen-Mitglieder fehlten bei der Sitzung, sodass die CDU den Antrag mit einer knappen Mehrheit kippte.

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Um das Thema Krippenplätze ging es gestern Abend in der Ratssitzung der Gemeinde Wendeburg.

Quelle: Patrick Seeger

In der Wendeburger Verwaltung hatte der Antrag der rot-grünen Gruppe für viel Wirbel gesorgt: „Es geht um Populismus zu Lasten der Verwaltung“, warf Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) den Antragstellern vor. Die Verwaltung bedürfe keiner „Gebrauchsanweisung“ für ihr „Tagesgeschäft“. „Es war für uns ein Schlag ins Gesicht“, betonte der Verwaltungschef.

Auch die CDU habe sich in ihrem Wahlkampfprogramm für eine Bedarfsabdeckung ausgesprochen, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Commeßmann. Aber: „Die Gemeinde kann es sich nicht leisten“, sagte Commeßmann, der ebenfalls den Ton kritisierte, in dem der Antrag verfasst war. Darin hatte die Gruppe Punkte - von den zu erwartenden Kinderzahlen, über die Möglichkeiten zur Anmietung von Räumen und Ausbaupotenziale an Kindergärten bis hin zu Tagesmütter-Plätzen sowie Kosten - aufgeführt, die die Verwaltung zur Vorbereitung von Beschlüssen nach Auftrag des Rates erarbeiten sollte.

Es gehe nicht darum, der Verwaltung einen Vorwurf zu machen, erklärte Dr. Sabine Jäger (SPD), sondern darum, „Wege zu finden, wie wir Kinder betreuen lassen können, wenn die Eltern es wünschen“. Auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Rosemarie Waldeck betonte, es sei ein Versuch gewesen, „alle Möglichkeiten in den Antrag reinzukriegen“. Der Antrag sei legitim.

Nach einer Unterbrechung der Sitzung, in der sich die rot-grüne Gruppe zur Beratung zurückzog, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ludwig Thiemann: „Wir ziehen den Antrag nicht zurück. Es ist unser Bekenntnis zur Krippenbetreuung.“ Er bat jedoch um Entschuldigung, „dass der Antrag an der einen oder anderen Ecke nicht diplomatisch formuliert ist“. Mit zwölf zu elf Stimmen und einer Enthaltung wurde der Antrag abgelehnt.

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