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Kreisfusion: Albrecht für Bürgerbefragung

Wendeburg Kreisfusion: Albrecht für Bürgerbefragung

Neubrück. Auf Ablehnung stößt in der Wendeburger Ortschaft Neubrück eine Fusion des Landkreises Peine mit dem Kreis Hildesheim - so fasst Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) das Ergebnis der Diskussion am Dienstagabend zu diesem Thema im gut gefüllten Dorfgemeinschaftsraum in Neubrück zusammen. Der Ortsrat hatte im Rahmen einer Ortsratssitzung eingeladen, um einen Kreis-Zusammenschluss mit den Einwohnern zu diskutieren.

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Die Idee des ehemaligen Kreisrates Wolfgang Kiesswetter (CDU), Regionalkreise zu schaffen und die Gemeinden Wendeburg und Vechelde Braunschweig zuzuordnen, wird von den Neubrückern begrüßt.

Quelle: A

Grundsätzlich wollten die Neubrücker die Eigenständigkeit der Gemeinde Wendeburg erhalten. Bestünde aber nur die Aussicht, mit dem Landkreis Hildesheim zu fusionieren, wollten die Einwohner am nordöstlichen Rand der Gemeinde doch lieber nach Braunschweig, erläutert der Verwaltungschef die Kernaussagen an diesem Abend. „Sie nehmen dann den Verlust der Eigenständigkeit in Kauf“, so Albrecht. „Sie identifizieren sich nicht mit Hildesheim, sie identifizieren sich ja kaum mit dem Landkreis Peine.“

Neubrück nehme durch seine Randlage innerhalb der Gemeinde Wendeburg eine besondere Stellung ein: „Die Neubrücker fahren zum Einkaufen nach Groß Schwülper. Sie sind eine dreiviertel Stunde zum Gymnasium in Vechelde unterwegs und eine Stunde zur IGS in Lengede“, erklärt der Bürgermeister. Trotzdem sei eine Zerschlagung der Gemeinde Wendeburg und eine Zuordnung Neubrücks zur benachbarten Samtgemeinde Papenteich keine Lösung.

Zweifel hätten die Bürger indes an den Ankündigungen, der Verwaltungssitz bleibe in Peine, die Gemeinden sollten gestärkt, die Kreisumlage gesenkt werden. „Es wird viel versprochen, aber am Ende fahren wir doch nach Hildesheim“, habe die vorherrschende Meinung gelautet.

Die Idee des ehemaligen Kreisrates Wolfgang Kiesswetter (CDU) Regionalkreise zu schaffen und die Gemeinden Wendeburg und Vechelde Braunschweig zuzuordnen, hätten viele Besucher begrüßt. Eins jedoch sei besonders deutlich geworden: Die Bürger bräuchten Informationen, die ihnen der Landkreis geben müsse. „Die Leute haben sich bedankt, dass wir so ausführlich über das Thema aufgeklärt haben“, so Albrecht. Er vertrete daher auch den Standpunkt, dass es eine Bürgerbefragung geben sollte. „Die Entscheidung ist zu wichtig, als dass man sie nur auf politischer Ebene treffen kann.“

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