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Kramer ist für Großraum Braunschweig

Lengede Kramer ist für Großraum Braunschweig

Lengede. „Eine Stärkung der Region Braunschweig hätte für Lengede und den Landkreis Peine durchaus positive Effekte“, ist sich Michael Kramer, stellvertretender Vorsitzender im Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB), sicher.

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Michael Kramer, stellvertretender Verbandsvorsitzender im Großraum Braunschweig, referierte vor der CDU Lengede.

Quelle: privat

Er widerspricht damit Landrat Franz Einhaus, der gegenüber der PAZ sagte, die Großregion habe keine positiven Effekte: „Wer eine Großregion mit mehr als 1,2 Millionen Einwohnern schneidern will, muss die Aufgaben ganz neu ordnen, sonst verlieren wir die Nähe zu den Bürgern und den örtlichen Besonderheiten und die haben einen ganz wichtigen Stellenwert bei der Gestaltung der Aufgaben des Landkreises, insbesondere im bildungs-, sozial- und jugendpolitischen Bereich“, betonte Einhaus im PAZ-Interview.

Beim Martinsgansessen der Lengeder CDU stellte Kramer die Aufgaben des ZGB dar und referierte zu aktuellen Fusionsgedanken von Gemeinden und Landkreisen in der Region. Jüngste Diskussionen gab es zu Vereinigungen von Lahstedt und Ilsede, der Stadt Wolfsburg mit dem Landkreis Helmstedt oder Gifhorn sowie den Landkreisen Goslar und Osterode.

„Die Interessen des Braunschweiger Landes können nur vom ZGB vertreten werden“, sprach sich Kramer für ein politisches Gegengewicht zur Region und Landeshauptstadt Hannover aus. Dazu sei es allerdings erforderlich, dass egoistische Eifersüchteleien der ZGB-Kommunen eingestellt und eine gemeinsame, gleichberechtigte Haltung gefunden werde. Der wichtige Weltkonzern VW mit seinen zahlreichen Zulieferern sei zwar für Wirtschaft und Beschäftigung im Braunschweiger Land beherrschend, doch das dürfe nicht zum „kürzlich überheblichen Auftreten“ des Wolfsburger Bürgermeisters gegenüber dem Landkreis Helmstedt führen, so Kramer. Er sagt: „Ich wünsche mir eine solidarische Diskussion auf Augenhöhe aller politisch Verantwortlichen zum Wohl von Städten und Landkreisen im ZGB.“

Wenn die Mandatsträger im ZGB künftig durch kommunale Wahlen bestimmt würden, wären sie besser legitimiert, spricht sich Michael Kramer für eine Direktwahl aus. Allerdings müssten sich auch die Landtagsabgeordneten innerhalb des ZGB geschlossen und stärker in Hannover für die Braunschweiger Region einsetzten.

rd

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