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Körperclown Jango Erhardo Schulz begeisterte

Meerdorf Körperclown Jango Erhardo Schulz begeisterte

Meerdorf. Zu einer „körperkomödiantischen Reise durch ein Wechselbad der Gefühle“ hatte der darstellende Künstler Jango Erhardo Schulz sein Publikum im Meerdorfer „teatr dach“ eingeladen.

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Brauchte nicht viele Requisiten: Jango Erhardo Schulz nahm das Publikum auf eine „körperkomödiantische Reise durch ein Wechselbad der Gefühle“ mit.

Quelle: Grit Storz

Es wurde weit mehr als das. Lautes Lachen, leises Kichern, moderierte Pantomime, ein Körperchor der Gänseblümchen stumm „besang“ und am Ende verstohlene Tränchen - die zweistündige Show begeisterte das Publikum.

Der Mann mit Tuch und Weste brauchte nicht viele Requisiten, um in die verschiedenen Charaktere der von ihm pantomimisch dargestellten Song-Akteure zu schlüpfen: Hut und Gesicht reichten oft völlig aus. Augenrollend und Grimassen schneidend interpretierte er Lieder von Reinhard Mey, Roger Cicero und der Göttinger Band „Ganz schön feist“ genauso, wie die Sänger die Sätze gesetzt haben und ohne zu singen. Ob die Künstlerleben-Beschreibung Meys, die Songs über Frauen wie Annabell (Mey), Frauen, die die Welt regieren (Cicero) oder gute Freunde (Ganz schön feist), ob „Gammelfleischparty“ oder „Babystress“ - das Zusammenspiel von Musik, Text und Körperkunst ließ für jeden im Publikum ganz eigene Interpretationen zu und war in erster Linie sehr, sehr lustig.

Das kleine gemütliche „teatr dach“ bot dieser Show einen sehr gelungenen Rahmen. Publikumsnah und spontan animierte Erhardo Schulz immer wieder zum Mitmachen, bezog seine Zuschauer in die Acts ein. Obwohl sie zu „Ich bin ein Gänseblümchen“, einem „Aggressionsbewältigungssong“ den Körperchor bildeten, kamen sie vor lauter Lachen kaum noch zum Luftholen. Zeit dazu ließ Erhardo Schulz auch nicht, denn schon kam Meys „Männer im Baumarkt“ hinterher, wo sich gerade das weibliche Publikum köstlich darüber amüsierte, wie der Körperclown den Text lebendig werden ließ.

Doch ein Clown, wie Erhardo Schulz zweifelsohne einer ist, hat auch immer eine nachdenkliche und etwas traurige Seite: Der von ihm sehr verehrte Roger Cicero bekam mit wenigen, aber doch sehr berührenden Gesten ein trauriges „hinterherwinken“ mit seinem Lied „ Ich hätt so gern noch Tschüß gesagt“. Mehrere Zugaben später verabschiedeten sich Künstler und Publikum voneinander mit dem Mey-Klassiker „Gute Nacht Freunde“.

gs

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