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Kitas und Krippen sind nicht ausgelastet

Wendeburg Kitas und Krippen sind nicht ausgelastet

Wendeburg . Trotz wieder steigender Kinderzahlen sind die Betreuungseinrichtungen in der Gemeinde Wendeburg nach wie vor nicht ausgelastet. Einzige Ausnahme: Der Kernort Wendeburg.

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Nach wie vor nicht ausgelastet sind die Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde Wendeburg.

Quelle: A/Bodo Schackow

Die aktuellen Zahlen waren am Montag in der Sitzung des Wendeburger Jugend-, Kultur- und Sportausschusses vorgestellt worden. In den Kindergärten und Krippen der Gemeinde sind insgesamt 42 Betreuungsplätze frei. Dennoch zeigte sich Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) im Gespräch mit der PAZ sehr zufrieden mit der Entwicklung: „Wenn man die Zahlen mit denen vor den Ferien vergleicht, sieht man, dass sie durchweg in allen Einrichtungen gestiegen sind. Das ist äußerst positiv.“

Dennoch bleibt es dabei: die Einrichtungen sind nicht ausgelastet - mit Ausnahme der Krippen in Wendezelle (30 Plätze) und Zweidorf (15 Plätze) und dem evangelischen Kindergarten in Wendeburg (125 Plätze). „Das ist der demografische Wandel“, erklärt der Verwaltungschef. Diesem wolle man mit der Ausweisung zusätzlicher Baugebiete in Wendeburg, Bortfeld und Meerdorf entgegenwirken.

Denn die Auslastung der Einrichtungen spielt für die Verwaltung eine große Rolle hinsichtlich der Finanzen - auch, wenn die Erzieherinnen lieber kleinere Gruppen wegen der Qualität der Betreuung bevorzugen, so Albrecht. Mit rund 1,7 Millionen Euro bezuschusst die Gemeinde pro Jahr die Kinderbetreuung aus allgemeinen Haushaltsmitteln. Knapp 30 Prozent steuern die Eltern über die Gebühren bei - eine Erhöhung sei aber nicht geplant, versichert der Bürgermeister.

Gut ausgelastet ist dagegen die Schulkindbetreuung. Im sanierten Fachwerkhaus an der Grundschule in Wendeburg besuchen zwei Gruppen mit je 20 Kindern den Schulhort, zudem gibt es eine einstündige Kurzzeitbetreuung mit weiteren 20 Kindern - macht unterm Strich insgesamt 60 Kinder. Weitere Angebote dieser Art gibt es in Bortfeld und Meerdorf. In Bortfeld sind 26 von 32 Plätzen belegt, 11 weitere Kinder sind in der Kurzzeitbetreuung. In Meerdorf sind 10 von insgesamt 12 Plätzen besetzt.

Ein gutes Ergebnis konnte die Gemeinde auch bei den Einnahmen aus dem Auebad verbuchen: Rund 13 000 Euro mehr als geplant, nämlich 143 431 Euro, konnte die Verwaltung einnehmen. 62 264 Badegäste besuchten das Freibad, 8036 weniger als im Vorjahr.

mir

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