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Kita Bortfeld: Abschied von Leiterin Gislinde Bock nach 23 Jahren

Borthfeld Kita Bortfeld: Abschied von Leiterin Gislinde Bock nach 23 Jahren

Bortfeld. Gislinde Bock wurde am Samstag von den Kindern und ihren Kollegen mit dem Bürostuhl aus dem Bortfelder Kindergarten am Elternweg herausgerollt. Ein symbolischer Abschied, der an das Zeremoniell für zukünftige Schulkinder erinnerte. Einfacher machte das den Abschied für die scheidende Leiterin Gislinde Bock und ihre Mitreiter aber nicht.

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Kita Bortfeld: Die Kolleginnen und Wegbegleiterinnen verabschiedeten sich von „Böckchen“.

Quelle: in

Nach 23 Jahren geht Bock in den Ruhestand und wurde bei einer offiziellen Feier verabschiedet. Die Anwesenden aus Politik, Kirche und Elternvertretung lobten ihre Tatkraft, ihre Hingabe für die Kindererziehung, auch für die gesamte Gemeinde Wendeburg. Dessen Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) erinnerte sich an die Tage vor der Eröffnung des Kindergartens im April 1991: „Wir beide haben hier noch einen Tag vorher Regale zusammengeschraubt, damit es losgehen konnte“, sagte er.

Von der Helferin und Zweitkraft bis zur Leiterin im Jahre 1998 arbeitete sich Bock, die von allen nur „Böckchen“ genannt wird. Albrecht hatte aber noch einen anderen Titel für sie: Mutter der Kindergärten, in Anlehnung an die Mutter der Nation.

Bock war angesichts der vielen Aufmerksamkeiten sichtlich berührt: „Ich glaube, ich bin im falschen Film“, sagte sie. Ihre zehn Kolleginnen hatten auf die Melodie von „Wie schön, dass Du geboren bist“ ein Lied für sie gedichtet und ihr ganz persönliche Geschenke gemacht. Neben einem Fotobuch, dass die Jahre der Leiterin in der Einrichtung widerspiegeln, bekam sie eine Perlenkette. „Perlen haben für mich eine ganz besondere Bedeutung. Mein Vater ließ eine Kette für mich fassen, als ich hier angefangen habe“, erklärte sie den Gästen.

„Ich bin in meinem neuen Leben noch nicht wirklich angekommen“, gestand sie. Darin soll es vor allem viel Zeit mit ihren zwei Töchtern geben. „Ich werde mich außerdem um die älteren Mitglieder in unserer Familie kümmern“, sagte sie. Außerdem verteilte sie Rosen an alle Gäste und kleine Aufmerksamkeiten an ihre Kolleginnen und bedankte sich in ihrer Abschiedsrede für den „Abschiedskreis der Superlative“.

Zudem trug sie ein Gedicht vor und verband damit gleich die Übergabe des Kindergarten-Schlüssels an ihre Nachfolgerin Petra Rischbieter. Der wird sie bei der Einarbeitung helfen und außerdem: „Wer weiß, vielleicht komme ich auch als Vorlese-Omi zurück“, sagte sie.

in

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