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Kita-Anbau kostete 750 000 Euro

Vechelde Kita-Anbau kostete 750 000 Euro

Vechelde. Mit einem Lied begrüßten gestern die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Köchinger Straße in Vechelde Politiker, Planer und Elternvertreter. Hintergrund des besonderen Besuchs: Der 750 000 Euro teure Kita-Anbau wurde feierlich eingeweiht.

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Die Krippenkinder sangen zur Feier des Tages ein Lied für die zahlreichen Gäste. Sie konnten den Anbau bereits beziehen, auch wenn außen noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind.

Quelle: web

Das Kita-Gelände an der Köchinger Straße habe er erstmals am 21. April 1954 betreten - damals als Erstklässler der Volksschule Vechelde, blickte Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz in seiner Ansprache zurück.

Doch schon bereits die zweite Klasse habe er in der „neuen“ Schule absolviert. Und auf dem Gelände an der Köchinger Straße begannen die Bauarbeiten für einen Kindergarten, der am 1. August 1974 mit drei Kindergartengruppen eingeweiht wurde.

Nachdem bereits 2006 ein Krippenanbau folgte, wurde das Gebäude nun wiederum erweitert: „Der ursprüngliche Plan war, ein Raumangebot für ein Familienzentrum mit Hilfs- und Beratungsangeboten zu schaffen“, so Marotz. Doch davon sei die Verwaltung abgekommen: „Die Nachfrage an Kindergartenplätzen ist durch die Baugebiete erheblich gestiegen“, erklärte Marotz. Zusätzlich musste der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz seit dem 1. August 2013 erfüllt werden, sodass es nun in der Kita nicht nur eine weitere Kindergarten-, sondern auch eine zweite Krippengruppe gibt. So lang die Nachfrage anhält, sollen die Familienzentrum-Räume von der Kindergartengruppe genutzt werden.

Dass die Kinder die neuen Räume gut annehmen werden, daran hat Marotz keinen Zweifel. Auch sein Enkel besuche die Einrichtung, erklärte er. Anschließend überreichte ihm Günter Raffel von der Firma RSW Technisches Consulting den symbolischen Schlüssel zum Anbau, den Marotz an Kita-Leiterin Katja Haake weiterreichte.

Der Betrieb in den neuen Räumen läuft bereits seit dem 1. August, auch wenn die Außenanlagen noch nicht ganz fertig sind und noch das Baugerüst steht. Neben dem Familienzentrum-Raum mit Küche gibt es noch einen Sanitärraum mit kindgerechten Waschbecken und Toilette, einen Schlafraum sowie einen großen Gruppenraum.

Die Kosten für den Anbau belaufen sich auf 750 000 Euro. Davon entfallen 610 000 Euro auf den Hochbau, 115 000 Euro auf die Außenanlagen sowie 25 000 Euro auf die Ausstattung. Die Gemeinde trägt davon 634 500 Euro, der Rest wird gefördert.

Auch die langjährige Kita-Leiterin Bärbel Will - sie leitete den Kindergarten von 1974 bis 2009 - war gestern zu Gast. „Ich finde, es ist sehr schön geworden“, freute sie sich.

web

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