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Kindergarten feierte seinen 65. Geburtstag

Lengede Kindergarten feierte seinen 65. Geburtstag

Seit 65 Jahren können Eltern aus Lengede und den umliegenden Ortschaften sicher sein, dass ihre Kinder im evangelischen Kindergarten Arche Noah in der Bäckerstraße gut behütet werden. Dieser besondere Geburtstag wurde gestern mit einem bunten Fest in der Gemeinde gefeiert.

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Zwei Frauen, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben: Gundula Schiller (vorne links) und Magdalene Asche.

Quelle: bo

Lengede. „Wenn ich hier vorbeikomme, höre ich Kinder lachen und sehe sie fröhlich herumtoben. Das ist doch der beste Beweis, dass sich die Kinder hier wohlfühlen“, stellt Wolfgang Werner, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Lengede, fest. „In diesem Kindergarten wissen die Eltern ihre Sprösslinge gut aufgehoben.“ Am 15. Mai 1946 startete damals die Betreuung im alten Schul- und Küsterhaus.

„Der Bedarf war da. Bereits 1943/44 gab es Kindergartengruppen im Haus“, blickt Pastor Berend Kleingeist zurück. „Doch Ende 1944 musste der Kindergarten geschlossen werden. Es war kein Heizmaterial vorhanden.“ Ein Jahr nach Kriegsende kam das vorhandene Kindergartenmobiliar wieder zum Einsatz. Was mit einer Gruppe begann, ist jetzt auf vier Gruppen gewachsen. Ortsbürgermeisterin Monika Herbst fühlt sich dem Kindergarten sehr verbunden. Auch ihre Kinder wurden hier betreut. Die Institution strahle nicht nur Fröhlichkeit und Lebendigkeit aus, sie stehe offensichtlich auch für Beständigkeit.

„Das Team ist über lange Jahre unverändert. Wir gehen durch dick und dünn“, bestätigt Leiterin Gundula Schilling. „Ja, wir sind eine große Familie“, unterstreicht Magdalene Asche den Satz ihrer Nachfolgerin. Von 1964 bis 1991 war Asche im Kindergarten tätig. Zunächst als Helferin, später nach der berufsbegleitenden Ausbildung ab 1974 als Leiterin. „Es hat sich viel getan in den Jahren. Früher mussten wir Erzieherinnen eine weiße Schürze tragen. Und Hosen waren tabu“, erinnert sich Asche.

Es kam damals auch schon mal vor, dass Eltern, die bei der Feldarbeit waren, ihre Kinder vergessen haben. „Die haben wir dann abends vorbeigebracht“, sagt Asche die mit Freude und Dankbarkeit auf die Zeit zurückblicke.

bo

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